AliLove


Ali Love geht mit Album Nummer drei an den Start. “P.U.M.P” umfasst zwölf Tracks, die durch Interludes miteinander verbunden sind. Dadurch kommt es wie ein Hörspiel daher. Und als Album, das keine bloße Aneinanderreihung von Tracks ist. Ali Love ist ja nicht nur mit eigenen Projekte wie Infinity Ink bekannt, sondern wurde zum Beispiel von den Chemical Brothers und Justice gefeautred. So breit sein musikalisches Wirken insgesamt ausgerichtet ist, ist auch dieses Album. “P.U.M.P” ist listening- und clubtauglich, es ist von allem etwas dabei: von groovendem Elektrofunk hin zu bouncendem House. Die hörbaren Einflüsse reichen von Disco und Funk bis zu Pop und HipHop; aufbereitet mit ziemlich amüsanten Samples. “P.U.M.P” ist eine sprichwörtliche One-Man-Show. Komposition, Gesang und Produktion, alles hat Ali Love nämlich selbst gemacht. Nur ein Feature gibt es, und zwar von Art Departments Kenny Glasgow. Als letzten Track. “P.U.M.P” ist sicher eines der Alben dieses Sommers. 10/10 PHL BLL.