Antisemitischer Vorfall in bekanntem Club in Miami

Miami-Club Vendôme distanziert sich nach antisemitischem Vorfall/Bildquelle: X

Der South-Beach-Club Vendôme steht nach der Verbreitung mehrerer Videos schwer in der Kritik. Die Aufnahmen zeigen Gäste, die zu Kanye Wests umstrittenem Song „Heil Hitler“ mitsingen und dabei Nazi-Gesten ausführen. Die Szenen verbreiteten sich in den sozialen Netzwerken und lösten breite Kritik aus.

Berichten zufolge sollen an dem Abend Mitte Januar mehrere bekannte Persönlichkeiten aus der rechten Influencer-Szene und MAGA-Bewegung anwesend gewesen sein, darunter Andrew und Tristan Tate sowie der US-Provokateur Nick Fuentes. Der antisemitische Song sorgt seit seiner Veröffentlichung 2025 international für Empörung und ist in Deutschland verboten.

Vendôme reagierte mit einem öffentlichen Statement und distanzierte sich von den Vorfällen: Der Club verurteile Antisemitismus, Hassrede und jede Form von Diskriminierung. Die Betreiber prüfen aktuell intern, wie der Song während der Veranstaltung gespielt werden konnte, und kündigen Maßnahmen an, um künftig derartige Vorfälle zu verhindern. Die Inhalte des Videos würden im klaren Widerspruch zu den Werten des Clubs stehen.

Wie es dennoch zu dem Vorfall kommen konnte, wirft Fragen nicht nur auf Social Media, sondern auch in der Club- und Musikszene selbst auf. Das Ereignis sorgt zudem innerhalb der internationalen Clubszene für Diskussionen über Verantwortung und Haltung.

Hier geht es zum Statement des Clubs auf Instagram: 

 

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