Sascha Rink alias Apparat auf der neuesten Reise seiner Klangforschung. Dieses mal ist er dem Ruf der Hochkultur gefolgt, den Soundtrack für die Bühnenversion von Tolstois „Krieg und Frieden“ zu schreiben und mit einem Ensemble aufzuführen. Ein Tonträger war da noch nicht geplant, aber nachdem der letzte Vorhang gefallen war, ging Sascha zusammen mit Philipp Timm (Cello) und Christoph Hartmann (Violine) ins Studio und gab dem Ganzen einen neuen Schliff, einen Drive, etwas Frische. Das Ergebnis ist außerordentlich, Apparat’sche Melancholie trifft auf Streicher, furiose Klangstrukturen und Dramatik. Ein mäandernder Fluss, der sein Ziel nie erreichen möchte, den wir auch nie verlassen wollen. Ein in sich stimmiger Soundtrack, der perfekt durch choreographiert ins Ohr fließt und dort Emotionen auslöst und Zufriedenheit generiert. Das Zusammenspiel der Instrumente und der ab und an auftauchenden Stimme Rings ist ein Genuss. 9 Points/dr.nacht

Und via Rdio könnt ihr hier sofort in das Meisterwerk hineinhorchen: