Angesichts der Namen dieser beiden Tracks sowie des Künstlers freut sich der deutschsprachige Diskjockey, dass Schallplatten heutzutage nicht mehr per Mikrofondurchsage anmoderiert werden. Das ist prinzipiell schade, denn Ansagen wie “Und jetzt kommen die beiden Tracks ‘Ombala Mbembo’ und ‘Noh Ngamebo’ der Platte ‘Mudhutma!’ des Künstlers Arto Mwambé” würden beim Publikum sicherlich für eine ähnliche Erheiterung sorgen wie die englischsprachigen Durchsagen in Fernverkehrszügen der Deutschen Bahn. Bei mir sorgt insbesondere Seite B für hochgezogene Mundwinkel, erinnert der Track doch nicht unwesentlich an die goldenen Zeiten von Metro Area, Detroit-Basslines, jazzige Piano-Elemente und schluffig geklatschte Hände tun ihr übriges. Wer auf Disharmonien steht, der wird sicherlich auch Seite A beachten, für mich ist dies nichts, gebe aber für Seite B auf jeden Fall (5/6) Sanomat