
Hier kommt die Zukunft der House-Musik: Merkt euch schon mal den Namen Massuma. Der in Dubai aufgewachsene Nachwuchskünstler geht mit seinen DJ-Sets und seiner Debüt-Single, die gerade auf dem Label von Keinemusik erschien, voll durch die Decke. Das Unerwartete: Eigentlich kommt Sam, so der bürgerliche Name des Musikers, der auch schon Support von Black Coffee bekam, aus dem Hip-Hop-Bereich.
Was sich heutzutage zunächst ungewöhnlich anhört, war zum großen Durchbruch der elektronischen Musik Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre fast schon Standard: DJs wechselten von einem Musikgenre in ein anderes, boomendes, etwa vom Hip-Hop oder Punk, zum Techno.
So erscheint es gar nicht mal so widersprüchlich, dass 35 Jahre später Massuma einen ähnlichen Weg geht. So wie damals das Genre Techno, so startet das Sub-Genre Afro House und generell Afro-lastige elektronische Musik in der letzten Zeit voll durch.
Manche der Vertreter kommen direkt aus Afrika, manche von anderen Kontinenten – ähnlich, wie es beim Techno zwischen Detroit und Europa auch schon gewesen ist. Keinemusik aus Berlin gehören etwa zu den bekanntesten Aufsteigern im Afro House – global.
Massuma ist in Dubai aufgewachsen, womit wir uns in Asien befinden. Inzwischen lebt der Produzent und DJ jedoch in London, wie man auf seiner SoundCloud-Seite erfährt. Es scheint jedoch so, als ginge es von da aus für den aufstrebenden Artist eh wieder in die Welt – dem Erfolg geschuldet.
Auf SoundCloud veröffentlichte Massuma neben seiner Debüt-Single auch kreative Remixe, etwa zu einem Track des nigerianischen Afrobeats-Musikers Burna Boy:
Dass Massuma in der Musikindustrie kein unbeschriebenes Blatt ist, wird einem spätestens klar, wenn man die Liste an Künstlern liest, für die er schon als DJ tätig war – im Hip-Hop-Bereich eben. Globale Headliner wie Travis Scott, A$AP Rocky oder auch Future zählen zu den Rappern, die zuvor auf das Talent Massumas schwörten.
2024 wechselte Massuma jedoch zur elektronischen Musik, genauer gesagt zur House-Musik, und startet dort nun als eigenständiger Discjockey durch – mit hohen Wellen. Und auch hier erhält er wieder Support von den Größen der Szene, darunter Keinemusik, Black Coffee, &ME oder auch Arodes.
So spielte er in Lagos, der größten Stadt Nigerias, etwa das Opening für Rampa von Keinemusik – und stärkte die internationalen Beziehungen zwischen Afrika, Asien und Europa auf künstlerische sowie musikalische Art und Weise. Zu seinem Repertoire gehören neben Afro House auch Deep und Melodic House. Hier ein Eindruck seines DJ-Könnens:
Diesen Sommer setzte sich die Zusammenarbeit mit Keinemusik fort – denn kürzlich erschien Massumas erste offizielle Single „Contesto“. Der Track ging schon vor Release in den sozialen Netzwerken viral. Auch Keinemusik wurden auf den Smasher aufmerksam, sodass dieser letztendlich auf deren Berliner Label VOD offiziell auf den Markt kam.
Nach der Veröffentlichung explodierte das Internet, Streams im Millionenbereich sowie Platz zwei in den Afro House Charts von Beatport sprechen für sich.
Der Track fand bereits Unterstützung von Artists wie Keinemusik, Amémé, Mont Rouge, Carlita, MoBlack oder auch Shimza. Von Ibiza bis Tulum läuft „Contesto“ in den Clubs und auf den Events rauf und runter – ohne absehbares Ende des Hypes. Jetzt erobert „Contesto“ auch Deutschland.
Beim Release handelt es sich um eine Zusammenarbeit mit dem ebenfalls durchstartenden afrikanischen DJ DOSAMIS, der ursprünglich aus Marokko kommt und nun in Paris lebt – ein weiterer Beweis dafür, wie Afro House gerade internationale Grenzen überschreitet und neue Talente ans Licht bringt.
Die Single „Contesto“ von Massuma, DOSAMIS ist am 4. Juli 2025 via VOD erschienen. Watch out for more!
Quellen: Keinemusik, Beatport, Primer, The Shalizi Group
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