
Das in Manchester ansässige Projekt „Kylie Goes Berghain“ hat seinen Namen geändert, nachdem der Berliner Club mit rechtlichen Schritten gedroht hatte.
Künftig tritt die Künstlerin unter dem Namen „Kylie Wears Berghaus“ auf. Die Änderung wurde am 26. Februar via Instagram bekannt gegeben. In dem Post heißt es: „Nachdem uns mit rechtlichen Schritten gedroht wurde, streichen wir das Wort Berghain aus unserem Namen“.
Weiter erklärt das Projekt: „Als wir uns den Namen Kylie Goes Berghain ausdachten, war er einfach eine witzige Idee, um all die großartigen Kylie-Remixe zu spielen, die es da draußen gibt.“ Benannt nach einem gleichnamigen White Label von 2012, existiert das Projekt seit 2024.
Auftritte fanden unter anderem im The DBA in Manchester, im Headrow House in Leeds sowie im Venue MOT in London statt. Musikalisch liegt der Fokus auf Dance-Edits von Kylie Minogue. Künftig bestehen die Sets ausschließlich aus eigenen Edits des australischen Popstars.
Zum Namenswechsel heißt es weiter: „Der Name hat uns von den Anfängen einer Idee zu etwas völlig anderem und viel Größerem geführt, als wir es uns je hätten vorstellen können, und hätte wahrscheinlich sowieso ein noch alberneres Upgrade verdient gehabt.“
Die Community nimmt’s mit Humor und scherzt, dass „Kylie“ ohnehin häufig ihre Kostüme wechsele. „Schade, dass du das ändern musst“, schreibt ein User auf Instagram. „Aber Lob dafür, wie Du damit umgehst“. Abschließend schrieb die Produzentin verheißungsvoll: „Willkommen in Phase zwei.“
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Es ist nicht das erste Mal, dass der Club wegen Markenrechtsfragen aktiv wird. Christopher Wright, Illustrator aus Bristol hinter der Marke Turbo Island, musste kürzlich die Produktion von Berghain-Aufklebern mit dem Logo der Outdoor-Marke Berghaus einstellen, nachdem er vom Club „gerügt“ worden war.
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Quelle: Resident Advisor
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