
Ein tragischer Vorfall ereignete sich am vergangenen Wochenende vor einem beliebten Musikclub in Los Angeles. Nachdem ein Gast aus der Location geworfen wurde, raste er in eine sich davor befindliche Menschenmenge. 36 Personen erlitten Verletzungen, sieben lebensgefährlich.
Sie wollten nur feiern, stattdessen landeten sie im Krankenhaus, teilweise schwerstverletzt. Es ist ein trauriges Ereignis, das nicht nur die Clubkultur erschüttert: Vor dem Vermont Hollywood Club in Silver Lake, Los Angeles, fuhr ein dem Club verwiesener Besucher in eine Menschenmenge. Besonders tragisch: 19 Minderjährige wurden verletzt.
Der Club befindet sich am Santa Monica Boulevard, einer wichtigen Verkehrsachse der Metropole, die durch Stadtviertel wie Beverly Hills und Hollywood führt. Am Wochenende tummeln sich dort viele Besucher auch vor dem Club, etwa in der Schlange, um in den Club zu gelangen, Essen zu kaufen oder auf den Parkservice zu warten.
Der Vorfall, der von verschiedenen Medienseiten als Amokfahrt gewertet wird, geschah gegen zwei Uhr in der Freitagnacht. Laut Club handelte es sich um den Zeitpunkt, zu dem die Veranstaltung im Club zu Ende war und Clubbesucher die Location verlassen wollten.
Der Tatverdächtige wurde laut Medienberichten zuvor des Clubs verwiesen, was als mögliches Tatmotiv in Betracht kommen könnte. Letztendlich muss das aber noch geklärt werden. Laut Polizei fuhr der 29-Jährige danach in die Menschenmenge. Anschließend soll er aus seinem Fahrzeug gezerrt und geschlagen worden sein. Eine Person soll ihm in den unteren Rückenbereich geschossen haben. Ein Video zeigt die dramatische Situation:
Laut Polizei soll der Autofahrer zudem Umstehende angeschossen haben. Die Beamten gehen von einer vorsätzlichen Handlung aus. Der Verdächtige wurde noch vor Ort in Gewahrsam genommen, die Ermittlungen laufen. Derzeit befindet sich der 29-jährige Mann aufgrund seiner Verletzungen im Krankenhaus.
Die Betreiber des Clubs zeigten sich „zutiefst betrübt über den tragischen Vorfall, der sich am frühen Samstagmorgen vor (…) (ihrem) Veranstaltungsort ereignet hat“. Sie bekundeten ihre Anteilnahme: „„Unsere Gedanken und Gebete sind in dieser schweren Zeit bei den Opfern und ihren Familien“.
Quellen: Tagesschau, Mixmag
Auch interessant:
Razzia im Münchener Techno-Club Rote Sonne in München – Gäste äußern sich