
Goa Gil ist tot. Der Kalifornier gilt als Begründer der legendären Full Moon Partys und zählte zu den maßgeblichen Pionieren des Goa- und Psytrance-Genres, die im indischen Bundesstaat Goa ihren Ursprung fanden. Goa Gil, der mit bürgerlichem Namen Gilbert Levey heißt, erarbeitete sich als DJ, Produzent und Veranstalter von zahlreichen Festivals und Open Airs ein unanfechtbares Standing in der Szene. Nach einem langjährigen Krebsleiden ist er am 26. Oktober im Alter von 72 Jahren verstorben. Eine Kampagne sammelt nun Spenden für die Beerdigung und weitere Vorkehrungen, die nach dem Ableben der Koryphäe getroffen werden müssen.
Auf seinem offiziellen Facebook-Account erreichte uns kürzlich die traurige Meldung. „Schweren Herzens teilen wir mit Ihnen die Nachricht, dass Shri Mahant Managalanand Puri alias Goa Gil seinen irdischen Körper im Komfort seines Zuhauses verlassen hat. Babaji wurde in seinen letzten Tagen von seiner Familie, seinen Devotees und Freunden umsorgt,” heißt es in dem Post.
Das erste Album von Goa Gil (zusammen mit Hans Schiller und Peter Ziegelmeier als Kode IV) war im Jahre 1990 unter dem Namen „Possessed“ auf KK Records. erschienen. Es folgten vier weitere Kode-IV-Alben sowie zahlreiche DJ-Mix-Alben als Goa Gil.
In den 90er-Jahren hatte der Musiker im indischen Goa die ersten Psytrance-Festivals („Full Moon Partys“) veranstaltet, die als Wegbereiter für das Genre und Musikstile wie Goa, Acid Techno und Hardtrance gelten.
Hier geht es zur GoFundMe-Kampagne.