Benjamin Shock
Interstellar Echoes (Watermellow Music)
Benjamin Shock dockt mit „Interstellar Echoes“ auf Watermellow Music an und schickt vier Dub-House- und Dub-Techno-Tracks ins All, die ihrem Titel alle Ehre machen. „Analog Odyssey“ eröffnet mit warmen Chords, tiefem Puls und einer rollenden Bassline, die, sich von nichts aus der Ruhe bringen lassend, durch den Raum gleitet. Sehr rund, sehr geduldig, genau richtig für lange Übergänge.
„Space & Time“ zieht die Fläche breiter auf und wirkt noch etwas schwereloser. Die Delays hängen weit im Hintergrund, während der Groove angenehm soft bleibt. „Thunder Jam“ bringt anschließend mehr Druck auf den Kessel: kräftigerer Schub, satteres Low-End und eine Prise Rauheit für den späteren Floor. Zum Abschluss schwebt „Orbital Resonance“ wieder tiefer in die Atmosphäre hinein. Viel Hall, viel Raum, viel Dub-Magie und ein paar feine Jazz-Akzente. Schönes Teil.