
Im Berliner Nachtklub Weekend soll ein Sicherheitsmitarbeiter einen Gast mit einer Schusswaffe bedroht und bestohlen haben. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Vorfall in der Nacht zu Samstag gegen 2 Uhr in der Venue in der Alexanderstraße in Berlin-Mitte.
Der 33-jährige Sicherheitsmitarbeiter soll einen 22-jährigen Besucher und dessen gleichaltrige Begleitung zunächst gewaltsam zu einem Fahrstuhl gebracht und zum Verlassen des Clubs aufgefordert haben. Als der Besucher nach dem Grund fragte, soll der Tatverdächtige eine Pistole gezogen und dem jungen Mann die Mündung an die Stirn gehalten haben. Dabei soll er gedroht haben, ihn zu töten, falls er den Club nicht verlasse.
Nach Darstellung der Polizei soll der Sicherheitsmann dem 22-Jährigen außerdem eine Zigarettenschachtel aus der Jackentasche genommen haben. Anschließend seien beide Gäste aus dem Club verwiesen worden.
Der Club widerspricht den Vorwürfen. Eine Sprecherin erklärte dem Tagesspiegel, kein Sicherheitsmitarbeiter der Lokalität trage eine Waffe. Die Darstellung des betrunkenen Gastes sei erfunden.
Alarmierte Polizeikräfte durchsuchten die Räumlichkeiten nach der mutmaßlichen Waffe, fanden jedoch nichts. Der 33-jährige Tatverdächtige wurde noch vor Ort angetroffen, identifiziert und erkennungsdienstlich behandelt. Danach durfte er gehen. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Tagesspiegel
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