Berliner Bezirk plant einfachere Genehmigungen für Open Airs

Symbolbild

Der Bezirk Berlin-Mitte will kleinere Open-Air-Veranstaltungen und Kiezfeste künftig erleichtern. Dafür prüft das Bezirksamt derzeit, an welchen Orten niedrigschwellige Events im öffentlichen Raum möglich sein könnten – teilweise sogar ohne klassische Genehmigung.

Nach Angaben des rbb liegt dem Bezirk eine Liste mit 33 möglichen Orten vor. Dazu zählen unter anderem der Arkonaplatz und der Sprengelpark. Für kleinere Veranstaltungen ohne Musik soll dort künftig keine Genehmigung mehr nötig sein. Stattdessen müsste das Amt lediglich über das geplante Event informiert werden.

Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger von den Grünen erklärte gegenüber dem rbb, Ziel sei es, Nachbarschaften mehr Möglichkeiten zum gemeinsamen Feiern im Freien zu geben – mit möglichst wenig bürokratischem Aufwand.

Für Veranstaltungen mit Musik soll weiterhin eine Genehmigung erforderlich bleiben. An bestimmten Orten könnten jedoch bis zu acht Stunden Musikprogramm erlaubt werden. Entscheidend ist dabei unter anderem die Entfernung zu Wohngebäuden.

Ein besonders weitgehender Vorschlag betrifft das Neue Ufer hinter der Heinrich-von-Stephan-Schule. Dort könnten nach den aktuellen Überlegungen sogar nächtliche Musikevents stattfinden. Die rechtliche Umsetzbarkeit wird derzeit noch geprüft.

Quelle: rbb24

Auch interessant:

Berghain-Residents spielen kostenlos in Berliner Location