
Charleen Herzig ist in Deutschland als DJ und Content Creatorin bekannt, die sich auf ihren Social-Media-Kanälen intensiv mit Rave- und Technokultur beschäftigt und ihre Community regelmäßig in Clubs und auf Festivals mitnimmt.
Bekannt wurde sie zunächst über Instagram, wo sie Cluboutfits, Schmink- und Upcycling-Tipps teilt und nach und nach ihre DJ-Karriere aufgebaut hat. In ihren Inhalten setzt sie stark auf einen nüchternen, „sober“ Lifestyle.
In vielen Beiträgen thematisiert sie, wie Feiern und Auflegen ohne Alkohol und Drogen funktionieren können und führt das inzwischen auch als DJ auf Raves konsequent fort. In einem Interview hat sie nun erklärt, wie das für sie funktioniert.
„Ich habe ja gar keinen Vergleich. Nüchtern auflegen ist für mich… auflegen“, so die Berlinerin. Sie erinnert sich an einen Silvester-Gig, bei dem sie für einen Slot um neun Uhr morgens gebucht wurde. „Ich habe vorher geschlafen.“
Für ist war schon immer – auch im privaten Umfeld – klar, die Finger von Alkohol oder Substanzen zu lassen. „Ich wurde anfangs sogar gewarnt. Mach das nicht, alle sagen zuerst sie machen das nicht und dann rutscht man ganz schnell ab.“
Sie habe einfach kein Verlangen, zeige aber auch nicht mit dem Finger auf andere. Sollten Gäste „etwas nehmen“ um wach zu bleiben oder gut drauf zu sein wäre das okay, allerdings seien diejenigen nervig, die „drüber sind“.
Auf die Frage, wie Charleen denn nun fit bleibe vor ihren teils sehr späten Gigs, kommt sie noch einmal zurück zum Schlaf. „Wenn ich z. B. um 4 Uhr einen Gig habe, schlafe ich etwa bis 1 Uhr, mache mich dann fertig und fahre dann in den Club.“ Naps seien die absoluten „Gamechanger“.
Tipps seien, anzufangen sich ein anderes Umfeld zu schaffen, erst recht, wenn im Umfeld versucht würde, Einfluss zu nehmen. Ein „Mach doch mit“ sei uncool. „Nee. Mach doch Dein Ding und laber andere Leute nicht voll“.
Ein noch wichtigerer aber schwierigerer Punkt sei das eigene Mindset. „Wenn man gerade wirklich nicht das Verlangen hat, dann mach es bitte einfach nicht. Freunde, die einen überreden würden, seien keine echten Freunde.
„Freunde würden immer das Beste für Dich wollen und Dich nicht dazu verleiten etwas zu tun, das Du nicht möchtest.“ Unter anderem verlinkt die DJ in ihren Linktrees deshalb auch zu einer „sobe rave mäuse Community“ auf Telegram.
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Quelle: Deutschlandfunk Nova
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