Best of Submithub Januar 2026

Submithub wurde 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu senden, zu vereinfachen. Und wichtig: Kuratoren erhalten nur die Musik, die sie auch mögen. Per se wird Submithub am besten von jedem verwendet, der realistische Vorstellungen von Erfolg in der Musikindustrie im Jahr 2026 hat. FAZEmag präsentiert jeden Monat die Favoriten von Submithub-Einsendungen.

Fritz Kalkbrenner — Calling You (Universal Records)
Im Berliner Underground hat Fritz Kalkbrenner früh seinen kreativen Sound gefunden. 2003 machte er erstmals auf sich aufmerksam – mit einem Vocal-Feature auf Sascha Funkes „Forms & Shapes“, unterstützt von einem Remix seines Bruders Paul. Der internationale Durchbruch kam dann mit „Sky & Sand“, das vom Club-Hit zum weltweiten Phänomen wurde. Seitdem hat sich Fritz mit seinem markanten Deep-House-Sound einen festen Platz in der Szene gesichert. Zahlreiche Club- und Festivalshows in Deutschland und Europa sowie regelmäßige Releases zeigen, wie nachhaltig er elektronische Musik prägt. Mit „Calling You“ kombiniert er seine typischen, einprägsamen Melodien mit einem frischen, kraftvollen Clubsound – gemacht, um die Tanzflächen spät in der Nacht zum Glühen zu bringen und direkt im Ohr zu bleiben.

Greg Kozo — Magnolia (Enchanté Records)
Greg Kozo ist einer der beiden Köpfe hinter Make The Girl Dance, die 2009 mit „Baby Baby Baby“ das Internet eroberten. Ihre Mischung aus Elektro und Rock brachte Clubs und Festivals weltweit zum Tanzen. Mit Ultra Music im Rücken landeten ihre Tracks nicht nur auf großen Markenkampagnen und TV-Shows, sondern machten sie auch zu Legenden der frühen 2010er-Szene. Nach erfolgreichen EPs, darunter Kollaborationen mit The Toxic Avenger, meldet sich Greg nun mit seinem zweiten Soloalbum zurück – ein treibender Mix aus Electro, House und Pop, perfekt für lange Nächte auf der Tanzfläche. Mit treibendem Groove, wuchtigem Bass und der Stimme von Sängerin Cœur mischt er Sinnlichkeit und Punk. So ist auch diese Auskopplung perfekt für die Tanzfläche – elegant, energiegeladen und voller nächtlicher Spannung.

HAELIUM — Nocturne (Blank Dust)
HAELIUM ist ein französischer Produzent, der seine Zuhörer*innen mit träumerischer Electronica in den Bann zieht. Cinematische Sounds, luftige Atmosphären und treibende Beats verschmelzen bei ihm zu einem Sound, der Gegensätze vereint: mal tief melancholisch, mal verspielt optimistisch – immer voller Charakter und Eigenständigkeit. Dies ist der vierte Track seiner EP; also kann man nur abwarten, was seine komplette EP mit sich bringt.

Habstrakt x ASDEK — Won’t You (Gotta Move)
Party-Time – made in France. Die beiden Franzosen liefern hier einen unwiderstehlichen Bass-meets-Tech-House-Banger ab, der durch die energetische Stimme schon nah in die Region Hymne rückt. Die Halbwertzeit ist eventuell überschaubar, aber für heute Nacht – großartig.

KOZLOW — New York Blues (ANTHR FCKNG PARTY)
KOZLOW, eigentlich Grant Kozlow Gardner, ist amerikanischer Produzent und Geiger, der elektronische Musik mit Live-Instrumenten verbindet. Nach ersten Veröffentlichungen 2020 als Teil des Duos doux startet er nun solo unter seinem mittleren Namen KOZLOW durch. Bekannt für clubtaugliche Beats kombiniert er in seinen Sets Deep- und Tech-House, Disco und Lounge mit Live-Geige – ein Sound, der gleichermaßen tanzbar wie musikalisch vielseitig ist. Der Track ist so ein interessanter wie auch klassischer House-Track.

Lee Ann Roberts — Bad Kid (Crash Your Sound)
Lee Ann Roberts bringt Energie und Seele in jeden Track – selbst härtester Techno bekommt bei ihr eine verspielte Note. Die Südafrikanerin startete 2010 mit der Radioshow Mutha FM, sammelte auf Reisen Inspiration bei Vinyl-Shops und entdeckte Vorreiter wie Richie Hawtin und Jeff Mills. Seit ihrem Debüt „Miyamoto“ hat sie Releases auf Labels wie Suara, Octopus und Blackworks veröffentlicht und konzentriert sich heute auf ihr eigenes Label NowNow Records, während sie weltweit Festivals und Clubs mit ihrem unverwechselbaren Sound begeistert. So schafft sie mit „Bad Kid“ einen rebellischen harten Sound, der hypnotisch und energetisch ist.

Liam Keegan — Breaking Up (Sentosa Records)
Liam Keegan ist ein britischer Produzent und Remixer, der seit über zehn Jahren die großen Labels wie Sony, Universal oder Warner rockt. Er hat Songs von Künstler*innen wie Sia, Carly Rae Jepsen, Usher oder Selena Gomez neu interpretiert – und die laufen weltweit im Radio. Einige seiner Remixe gefallen den Künstlern sogar so gut, dass sie sie live bei ihren Shows spielen. Neben seinen Remixen bringt Liam auch eigene Tracks heraus und formt damit seinen ganz eigenen, unverwechselbaren Sound. Mit seinem neuesten Track holt er jetzt ein Stück Oldschool-House zurück auf die Tanzflächen.

Mozambo x Antdot — Stay (Dawn Patrol Records)
Mozambo, ein Duo aus Marseille, mischt House, Disco und Funk zu einem internationalen Sound, der Retro-Vibes der 70er/80er mit dem French-Touch der 2000er verbindet. Vintage-Synths, groovende Basslines und funky Gitarren prägen ihre Tracks. Auf der Bühne teilen sie sich regelmäßig das Line-up mit Künstlern wie Breakbot oder Bakermat und begeistern mit energiegeladenen Sets, die Oldschool-Feeling und moderne Clubsounds perfekt verbinden. Ihre erste Zusammenarbeit mit einem brasilianischen Künstler bringt nun einen melodischen, zugleich tiefen House-Track, der den typischen Mozambo-Sound weiterträgt.

Nathan Fake — Bialystok (InFiné)
Mit „Bialystok“ treffen analoge Synths auf treibende Rhythmen, die direkt ins Herz der Tanzfläche gehen. Mit pulsierenden Garage-Beats, knackiger Percussion und funkelnden Melodien liefert Nathan Fake einen kraftvollen Vorgeschmack auf sein kommendes Album. Er arbeitet seit über 20 Jahren mit analogen Synthesizern und verbindet rohe Energie mit strukturierter Techno-Präzision. Orbital, Aphex Twin und Boards of Canada prägten ihn und inspirieren ihn bis heute. Sein Debüt „Drowning in a Sea of Love“ machte ihn bekannt, und seitdem begeistert er mit komplexen Rhythmen, üppigen Melodien und Remixen für Künstler wie Radiohead sowie mitreißenden Live-Sets weltweit.

Rico Puestel — The Yellow Track (Exhibition)
Seit 1999 ist Rico als DJ und Produzent in der Szene aktiv. Seine Tracks releaste er unter anderem auf Cocoon Recordings, Harthouse oder Archipel, und seit 2019 veröffentlicht er auf seinem eigenen Label Exhibition EPs und LPs. Neben elektronischer Musik liebt er auch das Singer-Songwriter-Handwerk und bringt Projekte als Friebe/Puestel heraus. Ob Musik fürs Videospiel „Hacknet“, die Modenschau von Miu Miu oder eigene Neuinterpretationen von Klassikern wie „Hale Bopp“ – Rico liebt es, Grenzen zu überschreiten und sich ständig neu zu erfinden. Seine neue Pre-Single gibt schon mal einen ersten Vorgeschmack auf das kommende Album „VIBE!“ und zeigt, wohin die Reise als Nächstes geht – in den Urwald.

Stogov x Alexey ZhurbaThe Town Madman (Anxiety Therapy)
Stogov ist ein Deep-House-Produzent aus Velikiy Novgorod, Russland, der gerne Jazz-Elemente in seine Tracks einfließen lässt. Seit seinem Debüt 2022 auf Dobro sorgt er weltweit für Aufmerksamkeit – von Südamerika bis Australien haben Künstler wie Miguel Migs oder DJ Steaw seine Tracks gefeiert. Auf Labels wie Dobro, Lisztomania Records oder Sundries bringt er seinen unverwechselbaren Sound heraus und macht Clubnächte überall ein bisschen jazziger. Es ist nicht das erste Mal, dass er mit dem Künstler Alexey Zhurba zusammenarbeitet.

Tom Novy — Boca Linda (Adela Remix) (Nouveau Niveau Records)
Adala, in Iran geboren und inzwischen in Deutschland zu Hause, ist DJ und Produzent mit einem Faible für Afro-, Melodic- und Deep-House. Sein Talent blieb nicht unbemerkt: Mit Unterstützung von Größen wie Todd Terry entwickelte er einen Sound, der treibende Rhythmen mit eingängigen Melodien verbindet und oft einen Hauch persischer Tradition einfließen lässt. Wie Tom Novy, der aus kleinen Clubs zur internationalen Szene aufstieg, hat Adala sich Schritt für Schritt einen Namen gemacht – heute bringt er mit seinen Tracks Menschen weltweit auf die Tanzfläche. So ist es natürlich selbstverständlich, dass er seinen Beitrag zu Novys Hammer-Track „Boca Linda“ leisten konnte.

Vicius — Neon Lights (Odissea Records)
Deep pumpender, brasilianischer House meets Dub-Techno-Track mit fließenden Detroit-Strings und viel Groove. Vielleicht kein richtiger Hit, auch wenn die Musikalität überzeugend ist, aber ein mehr als solides Tool. Catchy Vocals fehlen ein wenig.

ZUSO — Close To Heaven (feat. Beckah Amani) (Zuso)
ZUSO ist ein Projekt des australischen Produzenten Gabriel Cuenca, der frischen, atmosphärischen House-Sound kreiert. Zwischen treibender Energie und gefühlvollen Melodien erinnert seine Musik an Künstler wie Rüfüs Du Sol, Lane 8 oder Tourist – perfekt für alle, die elektronische Musik mit Herz und Tiefe lieben. So liefert ZUSO mit „Close To Heaven“ einen ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende EP und vereint dabei atmosphärischen House mit der einzigartigen Stimme der burundisch-australischen Sängerin Beckah Amani. Ein Track, der Emotion und Energie perfekt verbindet.