Best of Submithub November 2023

 

SubmitHub wurde Ende 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Kuratoren zu senden, so einfach wie möglich zu gestalten. Submithub bietet viele Statistiken und Filter, damit der Einsender sichergehen kann, dass seine Musik in den richtigen Händen landet. Für Kuratoren bedeutet das mehr Musik zu bekommen, die sie auch mögen. Der Prozess funktioniert klasse: mehr als 1,327,000 Songs wurden geteilt bis heute. Jedoch ist der Markt hart und nicht einmal die meist erfolgreichsten Artisten können jeden glücklich machen. Musik ist subjektiv und kein Kurator sieht einen Song genauso, wie ein anderer Kurator. Per se, wird SubmitHub am Besten von jedem verwendet, der realistische Vorstellungen von Erfolg in der Musik Industrie im Jahre 2023 hat. FAZEmag präsentiert jeden Monat die Favoriten von Submithub-Einsendungen.

Aglaia – Anuka (Mar Vista)

Oscar aus Hollywood für einen federleichten Balearic-House-Track mit leichten Neotrance- oder Melodic-Einflüssen. Schade, dass die Open-Air-Saison vorbei ist. Großartig.

Arum – Love Has Come Around (Arum)

Bereits seit seiner Highschool-Zeit produziert der Chicagoer Arum elektronische Musik. Diese Expertise hört man seiner neuen Single genauso an wie seine Vorliebe für Soul und Funk. Im Endeffekt ist das hier House-Musik für Hip-Hop- und R&B-DJs. Ich liebe es.

Ascension – Groove Bar23 (Housetribe)

Ascension ist ein Projekt des niederländischen Produzenten Yigal Roos, des Gründers des legendären Fortress Music Studios in Amsterdam. Sein Track kombiniert spielerisch Elemente von House, Techno und Jazz. Das Grundkonzept ist funky, aber durchaus treibend. Sehr gelungen.

Banyan x LeyeT – Cycles (Lilly Era)

Die beiden College-Zimmergenossen verbinden samtweiche Pop-Melodien mit Indietronica-Sounds, die mich etwas an The XX erinnern. Das Plus dieses Stücks sind die großartigen Vocals.

Bonfante – Aldeapolis/Mollono.Bass Remix (3000 Grad)

Das großartige Album von Ronny Mollenhauer aka Mollono.Bass stellen wir etwas weiter vorne im Magazin vor. Es lohnt sich. Genauso wie dieser absolut begeisternd fließende Remix des Vocal-Tracks „Aldeapolis“. Vocal-Neotrance-House-Smash.

Doppe & Kokke – Worlds Of Screens (Hits District)

Die beiden in Schweden geborenen Schweizer kommen mit einem gefühlvoll-deepen House-Tune daher, der durch das Vocal im Break auch im Radio Chancen haben dürfte. Sehr schön.

Double Drop x Virrgo x BRUNN – Like This (Xibalo)

Der mosambikanische Künstler Double Drop releast hier in Kooperation mit Virrgo und Brunn einen unwiderstehlichen Tribal/Afro-House-Tune mit grandiosem Spannungsbogen und leichter Detroit-Nähe. Großartig.

Kaskade x Lauren L‘aimant – Save Me (Arkade)

Der Chicagoer Ryan Raddon aka Kaskade hat meiner Meinung nach auch schon viel Trash veröffentlicht. Aber die aktuelle Single ist ein wunderbar intimer, deeper House-Track mit sehr viel Gefühl und Wärme. Klasse.

Khetama – Be Jolene (Boundless)

Dockland-Legende Stefan Reimer gehört zu den bekanntesten und beliebtesten House-DJs des Landes. Er hat schon mit unzählbar vielen Ikonen die Turntables geteilt, und diese Erfahrung in Verbindung mit seiner Lieber zur Musik merkt man bei der vorliegenden Oldschool-House-Produktion jede Sekunde. Die Nummer hätte auch auf SR oder auf Nervous erscheinen können – 1995. Ich mag das.

Marco Faraone – Emergency (Drumcode)

Marco Faraone ist meiner Meinung über jeden Zweifel erhaben. Aber, und es kommt ein Aber, dies hier ist keine Empfehlung, sondern eine Warnung. Seine Bearbeitung des Prezioso-Klassikers ist ein Witz. So viele Klischees in einem Track habe ich noch nie gehört. Mit drei Promille eventuell witzig.

MRKO – Live Your Life (None)

MRKO ist ein in Los Angeles ansässiger House-Produzent und DJ, der bereits auf vielen einflussreichen Labeln veröffentlichte. Seine neue Single bietet eingängig deepen House-Sound mit catchy Vocal-Samples und einem funky Flow. Für Defected-Fans ein klarer Tipp.

Paul van Dyk x DJ Pierre – Acid Traxxx (Vandit Alternative)

Wow, das war für uns sicherlich eine DER Überraschungen der vergangenen Wochen. Trance-Ikone Paul van Dyk und Phutures DJ Pierre arbeiteten gemeinsam an dem 2023er Release von „ACID TRAXXX“. Und die Fusion zweier Musikwelten ist perfekt gelungen. Edutainment vom Feinsten.

Starita – Holding Pattern (Be Still)

„Holding Pattern“ ist die Debütsingle aus Staritas mit Spannung erwartetem zweiten Album „Remember“. Und der Appetizer schmeckt sehr gut. Deeeeeeeeeeeper Lofi-Tribal-House-Sound, der auch von KDJ stammen könnte. Einzig das female Vocal hätte es nicht gebraucht. Aber könnte ich stundenlang hören.

Tara Hack – Who Is Hurting Who (Ben Addiction)

Tara begann ihre Karriere als Straßenmusikerin in den Bahnhöfen New York Citys. Hier spielte und sang sie täglich für Tausende von Pendlern. Alleine das rechtfertigt diese Empfehlung. Ihre aktuelle Single erinnert frappierend an The Artful Dodger. 2-Step-Soul-House. Nice.

Tom Tainted x DJ Paize – Things (Krafted)

London-Sounds aus Heidelberg. Wer sich für Breakbeat-House à la Bicep begeistern kann, wird diese Nummer lieben. Klasse Flow.

Toprak Baris – Evolve (House Music With Love)

Der Istanbuler DJ und Produzent Toprak Barış liefert mit „Evolve“ ein perkussives Afro-Vocal-House-Wunderwerk ab. Für alle Fans von Black Coffee ein Muss.

Vibe Chemistry – Same Old Song (DnB Allstars)

Vibe Chemistry ist ein in UK ansässiger Drum & Bass-Produzent, der bereits einige Hits auf BBC Radio 1 vorweisen kann. Seine neue Nummer ist ein sympathisch-oldschooliger Vocal-DnB-Tune, der auch Chart-Chancen haben dürfte.

VYNES x Maki Flow – Human Nature (Vynes)

„Human Nature“ ist der erste Song der Four-Track-Debüt-EP „Fruition“, die im Dezember 2023 erscheinen wird. Die Single ist ein poppig-eingängiger UK-Garage-Tune, der sowohl für Radiostationen als auch für Black-Clubs geeignet ist und einfach gute Laune verbreitet.