
Submithub wurde 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu senden, zu vereinfachen. Und wichtig: Kuratoren erhalten nur die Musik, die sie auch mögen. Per se wird Submithub am besten von jedem verwendet, der realistische Vorstellungen von Erfolg in der Musikindustrie im Jahr 2026 hat. FAZEmag präsentiert jeden Monat die Favoriten von Submithub-Einsendungen.
Anna Tur – El Bienestar (Lowlita Records)
Mit „El Bienestar“ präsentiert unsere Cover-Heldin aus dem September einen neuen Track auf ihrem eigenen Label Lowlita Records, der ihre Verbindung zu House und Techno widerspiegelt. Die Musik der aus Ibiza stammenden DJ und Produzentin bewegt sich zwischen treibender Club-Energie und einem eleganten, vielseitigen Sound. Anna Tur begann ihre DJ-Karriere 2011 und hat sich seitdem auf internationalen Festivals und in Clubs etabliert, darunter Tomorrowland, Ultra Australia, Amnesia und Pacha Ibiza. Seit 2022 ist sie zudem mit Produktionen auf Labels wie Armada, Drumcode, Truesoul und IAMT vertreten und führt gemeinsam mit Gonçalo Miranda und Hosse ihr erfolgreiches Label Lowlita Records.
DisasZt – Rock You ft. Coppa (Mainframe Recordings)
Spacige Atmosphäre, druckvolle Bässe und messerscharfe Drums prägen „Rock You“ von DisasZt und Coppa. Der Track steigert sich zunächst langsam, bevor bei 172 BPM ein kraftvoller Dancefloor-Roller einsetzt. Nach einem kurzen, cineastischen Break sorgt der zweite Drop für zusätzliche Intensität. Der österreichische Produzent und DJ DisasZt ist seit den frühen 2000er-Jahren eine feste Größe der Drum-&-Bass-Szene. Gemeinsam mit dem britischen Vocalisten Coppa verbindet er technische, dunkle D&B-Produktionen mit markanten Vocals und kompromissloser Club-Energie.
DJ Katch X Morenita X Tymma – El Mar (DJ Katch)
„El Mar“ von Morenita, DJ Katch und Tymma verbindet warme Latin-Einflüsse mit modernen Afro-Tropical-Rhythmen zu einem sommerlichen House-Track. Treibende Grooves, authentische Vocals und eine leichte, zugleich elegante Atmosphäre machen den Song passend für Beachclubs, Sonnenuntergänge und lange Sommernächte. Im Mittelpunkt steht Morenitas markante Stimme, bekannt durch den internationalen Hit „Morenita“ mit Cumbiafrica und HUGEL. DJ Katch und TYMMA ergänzen den Track mit ihrem modernen Dance-Sound und schaffen einen eingängigen Crossover zwischen Latin, Afro und elektronischer Clubmusik. DJ Katch bringt dabei seine Erfahrung aus internationalen Clubs und zahlreichen erfolgreichen Produktionen ein.
Eazy Maker – Elké (Eazy Maker)
Mit „Elké“ liefert Eazy Maker einen elektronischen Track, der von einer atmosphärischen Grundstimmung und einem sorgfältig aufgebauten Arrangement lebt. Statt auf überladene Elemente zu setzen, entwickelt sich der Song mit wechselnden Texturen und subtilen Spannungsmomenten, wodurch eine dichte und zugleich offene Klangwelt entsteht. Besonders die Übergänge und die Dynamik innerhalb des Tracks verleihen „Elké“ seinen eigenen Charakter und machen ihn sowohl für konzentriertes Hören als auch für den Einsatz im elektronischen Kontext interessant.
George Smeddles – Freeflow (Factory 93 Records)
„Freeflow“ von George Smeddles bewegt sich im Bereich Deep House und verbindet einen treibenden 130-BPM-Groove mit einem warmen, organischen House-Charakter. In G-Dur gehalten, lebt der Track von einem fließenden Rhythmus und der für Smeddles typischen Verbindung von House mit Einflüssen aus Garage, Soul, Funk und Jazz. Der britische Produzent hat sich seit seinem Durchbruch 2018 mit groovigem, musikalisch vielseitigem House international etabliert. „Freeflow“ erscheint gemeinsam mit „Big Belly“ und „Breakout“ auf Factory 93 Records und wird bereits in diversen DJ-Sets gespielt.

Indo Warehouse x Anvaya – Activate (Indo Warehouse)
Hypnotische Percussion, dunkle Synths und eindringliche Vocals prägen „Activate“ von Indo Warehouse und Anvaya. Der Track entwickelt sich langsam und intensiv, verbindet traditionelle südasiatische Klangfarben mit einem modernen elektronischen Sound und erzeugt dabei eine beinahe tranceartige Atmosphäre. Anvayas Stimme bewegt sich zwischen chantartigen Passagen und melodischen Hooks, während der treibende Groove den Song klar im Club verankert. Mit „Activate“ führen Indo Warehouse und Anvaya ihre charakteristische Verbindung von südasiatischer musikalischer Identität und zeitgenössischer Dance Music konsequent weiter – atmosphärisch, rhythmisch und mit einem starken hypnotischen Sog.
Mark Knight, Cristoph – Yebisah (Toolroom Productions Ltd)
Zehn Jahre nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung kehrt „Yebisah“ von Mark Knight zurück – diesmal in Zusammenarbeit mit Cristoph und mit einem zeitgemäßen Update. Die markanten Chords des Originals treffen auf tiefere Grooves, eine moderne Produktion und Cristophs charakteristischen Sound, wodurch der Track neue Energie erhält, ohne seinen ursprünglichen Charakter zu verlieren. 2016 wurde „Yebisah“ zu einem prägenden Track für Toolroom und entwickelte sich zu einem festen Bestandteil internationaler Dancefloors. Die neue Version verbindet den Wiedererkennungswert des Originals mit einem aktuellen Club-Sound und führt die Geschichte des Klassikers zehn Jahre später weiter.
Meanetik x Sideluv – Thoughts Of Summer (Sideluv & Meanetik)
Zwischen verträumten House-Vibes und nostalgischer Sommerstimmung bewegt sich „Thoughts Of Summer“ von Meanetik und Sideluv. Sanfte Plucks, weitläufige Pads und französische Vocal-Schnipsel verbinden sich zu einem warmen, leicht melancholischen Sound, der genau den Moment einfängt, in dem der Sommer noch nicht vorbei ist, man ihn aber bereits vermisst. Meanetik aus Darmstadt verbindet in seinen Produktionen Elemente aus Lofi, Deep, Melodic und Tech House. Auch „Thoughts Of Summer“ setzt auf warme Melodien und eine leicht raue Note, bleibt dabei jedoch entspannt und atmosphärisch.
Sigma x America Foster – Watchin‘ U (Day Ones)
Warme Reggae-Einflüsse, treibende Breaks und eine unverkennbar sommerliche Atmosphäre prägen „Watchin‘ U“ von Sigma und America Foster. Die verspielten Vocals der britisch-jamaikanischen Sängerin treffen auf die präzise D&B-Produktion des Duos und verleihen dem Track eine leichte, eingängige Dynamik. Gleichzeitig bringt Foster ihre pointierte und direkte Art zu texten in eine neue, stärker gesangliche Richtung. Sigma verbinden auf „Watchin‘ U“ ihren charakteristischen Drum-&-Bass-Sound mit den musikalischen Einflüssen, die sie seit Jahren begleiten. Für Foster ist der Track eine weitere Facette ihrer Entwicklung, nachdem sie als erste weibliche Member von Major Lazer zuletzt weltweit auf Festivals und großen Bühnen unterwegs war.
Smoakland x Subdocta – Shakin‘ TT’s (Bassrush Records)
Mit schweren Basslines, wuchtigen Drums und düsteren Sounddesigns bringt „Shakin‘ TT’s“ von Smoakland und Subdocta ordentlich Bewegung in den Dancefloor. Tiefe Frequenzen und aggressive Synths treffen auf harte rhythmische Strukturen und sorgen für einen kompromisslosen Dubstep-Sound mit viel Druck und Energie. Die beiden Bass-Music-Acts bündeln dabei ihre charakteristischen Sounds zu einem Track, der klar auf massive Low-End-Momente und die rohe Energie moderner Club- und Festival-Sets ausgerichtet ist.

SUPERNOVA x KiRiK x Cari Golden – Nothing Ever Stops The Rave (DHB Records)
Ein rollender Groove, druckvolle Bässe und die markante Stimme von Cari Golden prägen „Nothing Stops The Rave“ von Supernova, KIRIK und Cari Golden. Der Track verbindet hypnotische Deep-House-Elemente mit einer klaren Dancefloor-Ausrichtung und transportiert den Geist der Underground-Clubkultur. Gleichzeitig steht die Produktion für einen modernen House-Sound, der über den ersten Moment hinaus im Gedächtnis bleibt. Supernova, bestehend aus Emiliano „Emijay“ Nencioni und Giacomo „Jack G“ Godi, zählen zu den etablierten italienischen House-Acts und haben sich über zwei Jahrzehnte international einen Namen gemacht. „Nothing Stops The Rave“ erscheint als vierte Veröffentlichung auf DHB Records und markiert ein weiteres Kapitel für das Label.
Teho x Thaylo – Lose Myself (Labo T)
„Lose Myself“ von Teho und Thaylo fängt den Moment ein, in dem man sich völlig einer Situation hingibt und alles um sich herum ausblendet. Eine stetig wachsende Spannung und Energie trifft auf die sanften, zugleich kraftvollen Vocals von S, die dem Track eine emotionale und verletzliche Note verleihen. Melodische Synths, atmosphärische Flächen und treibende Elemente verbinden sich zu einem intensiven Sound zwischen Melodic Techno und Electronica. Teho bringt dabei seine charakteristische Verbindung aus kraftvollem Techno, melodischen Strukturen und akustischen Einflüssen ein. Gemeinsam mit Thaylo entsteht so ein atmosphärischer Track, der emotionale Tiefe mit cluborientierter Energie verbindet.
ÜDORĀ – Electric Feel (Klub Record)
Zwischen tiefen House-Grooves und treibenden Techno-Elementen entfaltet „Electric Feel“ von ÜDORĀ seinen eigenen elektronischen Charakter. Afro-House-Einflüsse treffen auf atmosphärische Texturen und rhythmische Strukturen, die dem Track einen modernen und immersiven Sound verleihen. Aus Washington, D.C. stammend, hat sich ÜDORĀ mit seinem vielseitigen Stil in der lokalen Afro-House-Szene einen Namen gemacht. Seine Produktionen verbinden Afro House, Deep House und Techno und spiegeln seinen Ansatz wider, unterschiedliche elektronische Einflüsse miteinander zu verbinden.