Best of Submithub September 2026

Submithub wurde 2015 gegründet, um den Prozess, Musik an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zu senden, zu vereinfachen. Und wichtig: Kuratoren erhalten nur die Musik, die sie auch mögen. Per se wird Submithub am besten von jedem verwendet, der realistische Vorstellungen von Erfolg in der Musikindustrie im Jahr 2026 hat. FAZEmag präsentiert jeden Monat die Favoriten von Submithub-Einsendungen.  

Allan Piziano x Luis Erre x Celeda – Good Time (HoTL Records)

Allan Piziano, Luis Erre und House-Legende Celeda verbinden auf „Good Time“ Latin- und Tribal-House mit treibender Percussion, rollenden Basslines und Celedas unverwechselbarer Stimme. Der energiegeladene Track versprüht sommerliches Dancefloor-Feeling und verbindet rhythmische Tiefe mit einem eingängigen, positiven Vibe. Der mexikanische Latin-House-Pionier Allan Piziano und der venezolanische Electrotribal-Spezialist Luis Erre treffen dabei auf eine der prägendsten Stimmen der House-Geschichte. „Good Time“ bringt ihre unterschiedlichen Einflüsse zu einem clubtauglichen Sound zusammen.

DABEI – Perro (Ostowana)

„Perro“ liefert sommerliche Afro- und Deep-House-Grooves mit energiegeladenen Rhythmen und emotionalen Vocals. Hinter dem Track steht eine persönliche Geschichte: Dabei widmet die Single seinem verstorbenen Hund Rocky und verbindet damit emotionale Tiefe mit einem warmen, lebensbejahenden Sound. DABEI vereint DJs und Produzenten aus Deutschland, Afrika, Griechenland, Bali und Ibiza. Ihr Sound bewegt sich so zwischen elektronischem House, Afro-Oriental-Tribal, Amapiano und globalen Einflüssen – stets getragen von Groove, Rhythmus und Emotion.

Edictum x Lasergehirn – The Moon Knows our Secret (Echoes of Expanse)

Eine Reise durch die Tiefen des Weltraums und der elektronischen Musik: Die dritte gemeinsame Produktion von Lasergehirn und Edictum verbindet Progressive House, Melodic Techno und Synthwave zu einem atmosphärischen Sci-Fi-Trip. Vintage-Synthesizer, moderne Sounds und experimentelle Klangflächen verschmelzen dabei zu einer eigenständigen Atmosphäre. Hinter Edictum steht ein Wiener Produzent und Synthesizer-Enthusiast, der seine Erfahrung als synthetischer Chemiker mit seiner Leidenschaft für elektronische Musik verbindet. Besonders der Einsatz von Vintage-Synthesizern sowie Field Recordings und nicht-elektronischen Instrumenten prägt seinen detailreichen und experimentellen Sound.

Kae Sera – The Moon / Sommernacht Remix (Kae Sera)

Warme Nächte, flüchtige Urlaubsmomente und die besondere Melancholie, die erst nach Sonnenuntergang entsteht, prägen „The Moon“. Kae Sera verleiht ihrem atmosphärischen Original eine neue Richtung und verbindet emotionale Vocals mit melodischem House, verzauberten Klangflächen und einem zunehmend treibenden Groove. Die in London lebende Künstlerin ist für ihre sinnliche Stimme, atmosphärische elektronische Produktionen und poetisches Storytelling bekannt. Der Remix macht „The Moon“ zu ihrem bislang tanzbarsten Moment, ohne die emotionale Tiefe des Originals zu verlieren.

M4RIN – Higher (Curiosity Music)

Mit „Higher“ präsentiert M4RIN einen groovigen Feel-Good-House-Track, der mit treibenden Beats, tiefen Basslines und eingängigen Melodien für eine positive Dancefloor-Atmosphäre sorgt. Bereits unterstützt wird der Track von Laurent Garnier und Sven Väth. Der französische Produzent M4RIN bewegt sich zwischen House, Afro House, Future Rave und Techno. Nach Auftritten mit Künstlern wie Black Coffee, Adana Twins und Boris Brejcha verbindet er verschiedene elektronische Einflüsse zu einem energiegeladenen und vielseitigen Sound.

Northline – There It Is (Northline Records)

„There It Is“ von Northline verbindet tiefe Soul-Vocals mit filigranen Breaks, atmosphärischen Chords und druckvollem Dub-Bass. Aus dem zunächst zurückhaltenden Aufbau entwickelt sich ein dunkler UK-Drum-&-Bass-Roller, bei dem der markante Vocal-Hook und der einsetzende Groove für den emotionalen Höhepunkt sorgen. Northline setzt auf bewegte Arrangements, rollende Basslines und auf eine stimmungsvolle Atmosphäre. Statt auf vorhersehbare Drops zu setzen, entwickelt sich der Sound in klaren Phasen – zwischen reflektierter Stimmung und treibender Energie.

Oliver Huntemann x Victor Ruiz – Y – Edit (Senso Sounds)

Der Track bringt Oliver Huntemanns präzisen, reduzierten Techno-Sound mit der Energie von Victor Ruiz zusammen. Der Track steht für eine kompromisslose Ästhetik, in der kühle Atmosphäre, klare Strukturen und eine fast industrielle Härte aufeinander treffen. Huntemann ist einer der prägendsten Vertreter der deutschen Techno-Szene. Sein Sound ist geprägt von minimalistischer Effizienz und einer markanten, düsteren Klangsprache, die sich zwischen Funktionalität und rauer Industrial-Ästhetik bewegt.

Qwhyet – Walk By (Qwhyet)

Mit „Walk By“ verleiht das Duo Qwhyet seinem ursprünglichen Sound eine deutlich rauere und cluborientierte Richtung. Sattere Texturen, verzerrte Percussion und treibende Rhythmen schaffen eine dunkle Atmosphäre, in der Hijkatelyns emotionaler Gesang besonders prägnant hervortritt. Qwhyet besteht aus dem Produzenten J Droony und Sängerin und Songwriterin Hijkatelyn. Das Duo aus Los Angeles verbindet elektronische Clubproduktionen mit persönlichem Songwriting und bewegt sich zwischen Outsider House, Techno und atmosphärischen Sounds.

Rolbac – Stormy Skies (On A Rol)
Der Libanon ist – zumindest in meiner eingeschränkten Wahrnehmung – nicht dafür bekannt, ein House-Mekka zu sein. Aber die hier vorliegende Nummer des libanesischen Künstlers Rolbac ist ein Masterpiece an gefühlvoll-deepem House mit einem hypnotischen Vocal und einem großartigen Build-up. Ein Hit, den man beim ersten Hören als solchen erkennt.

Sven Pulsar – Not The End Of The World (PUNX)

Warme Melodien, emotionale Vocals und eine aufbauende Energie prägen „Not The End Of The World“ von Sven Pulsar. Der Track verbindet gefühlvollen House mit einer positiven, zeitlosen Atmosphäre und richtet sich gleichermaßen an den Dancefloor wie an emotionale Momente abseits davon. Sven Pulsar blickt auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der elektronischen Musik zurück. Der deutsche DJ und Produzent gehörte zur ersten Generation deutscher Club-DJs, spielte unter anderem im legendären Groove Club und teilte Bühnen mit Künstlern wie Carl Cox, Sven Väth und Timo Maas.

T.A.M. – Dalequetupuedada (WHIPBASS)

Mit „Dalequetupuedada“ präsentiert T.A.M einen hypnotischen Hardgroove-Techno-Track, der rohe, treibende Percussion mit Elementen seiner kolumbianischen Folklore verbindet. Schnelle Loops, Cumbia- und karibische Einflüsse sowie immersive Melodien erzeugen einen intensiven Sog, der Körper und Geist gleichermaßen in Bewegung versetzt. Der in Kolumbien geborene und dort ansässige Produzent entwickelt mit seinem Mix aus Tribal Techno und Hardgroove einen eigenständigen Sound.

Teho – Day by Day (PACT Music)

Zwischen Zuversicht und Melancholie bewegt sich Tehos „Day by Day“, ein Track über den Umgang mit schwierigen und ungewissen Momenten. Der melodische Techno verbindet emotionale Atmosphäre mit einer zurückhaltenden Dynamik und greift die Idee auf, einfach weiterzugehen und den Dingen Zeit zu geben. Teho verbindet die Energie des Techno mit der Feinheit akustischer Musik und hat sich damit international als feste Größe des melodischen Techno etabliert. Bekannt für seine intensiven Live-Performances, unter anderem für Cercle, wird sein Sound von Künstlern wie NTO, Stephan Bodzin und Joachim Pastor unterstützt.