• Carstn – We can dance if you want to!


     

 

Mit Coverversionen ist es immer so eine Sache. Zumeist findet man sie doof oder unangemessen oder respektlos. Da freut man sich umso mehr, wenn mal eine gute Neubearbeitung dabei ist. Wie bei Carstn, der sich des Men Without Hats-Klassikers “The Safety Dance” aus 1982 angenommen hat.

  • CARSTN, erzähl uns doch erst mal kurz ein bisschen etwas über Dich und wo Du eigentlich herkommst?

 

Ich komme aus dem schönen Saarland, genauer aus dem beschaulichen Bous in der Nähe von Saarlouis – ganz nach dem Motto „Großes entsteht immer im Kleinen“. Zur Musik kam ich dann bereits im Alter von 8 Jahren als ich angefangen habe Gitarre zu spielen, bin dann mit 10 Jahren zum Schlagzeug gewechselt und habe 2009 schließlich angefangen mich als DJ auszuprobieren. So ca. 2018 herum habe ich dann auch begonnen selbst Musik zu produzieren und mein Künstlerprofil CARSTN ist entstanden.

 

  • Das letzte Jahr war sicherlich in vielen Punkten nicht einfach, aber wir wollen uns hier mal auf die guten Sachen fokussieren: Was waren Deine bisherigen Höhepunkte in 2020?

 

Da gibt es verschiedene Dinge, die mir spontan einfallen. Eine der für mich schönsten Sachen ist auf jeden Fall zu sehen wie mein Künstlerprofil sich weiterentwickelt. Bei Spotify habe ich mittlerweile die Schwelle von einer halben Millionen Zuhören geknackt und auf einigen meiner Releases bald die 2 Millionen. Das spornt natürlich an und ist ein schönes Feedback. Außerdem bin ich seit diesem Jahr bei dem Berliner Label ‚Up All Night‘ aktiv in den Bereichen A&R und Label Management beteiligt. Hier veröffentliche ich also nicht nur meine eigene Musik, sondern habe auch die Chance mit vielen anderen Künstlern an ihren Projekten zu arbeiten.

 

  • Wie war das letzte Jahr für Dich aus der Sicht eines DJ?

 

Die Möglichkeiten als DJ aufzutreten waren in Anbetracht der aktuellen Lage natürlich eher rar, was für mich und alle Kollegen natürlich immens schwierig ist. Ein großes Highlight war auf jeden Fall der Auftritt auf der Winter Edition des World Club Dome im Januar. Außerdem hatte ich die Möglichkeit im Sommer auf dem Tropical Mountain Festival im Saarland zu spielen, bei dem ich mittlerweile auch Resident bin und auch 2021 wieder am Start sein werde. Das ist definitiv eine der Sachen, die mir am meisten fehlt: Vor glücklichen, tanzenden Leuten Musik zu machen.

 

  • Was wünschst Du Dir für das kommende Jahr?

 

Natürlich hoffe ich wie alle erst mal, dass sich die Situation in 2021 wieder entspannt und wir zurück zu mehr Normalität kommen. Was dieses Jahr ja wie bereits erwähnt nur bedingt möglich war sind meine Auftritte als DJ, hier hoffe ich natürlich gerade im Sommer dann auf viele schöne Gigs. Darüber hinaus hoffe ich auch weiter viel Zeit mit anderen Künstlern im Studio verbringen zu können und zusammen an neuen Projekten zu arbeiten. Hier könnt ihr auf jeden Fall gespannt sein, denn es ist schon einiges in der Pipeline, über das ich hier aber noch nichts weiter verraten möchte. Sonst wäre ein eigenes Musikvideo noch eine Sache, die mich wirklich reizt, aber das sehen wir noch …

 

  • Wofür steht CARSTN? Was möchtest Du mit Deiner Musik erreichen?

 

Wenn ich CARSTN eine Farbe zuordnen müsste, wäre es Gelb. Wenn man einen Blick auf mein Instagram Profil wirft, sieht man auch schnell, dass ich meistens irgendetwas in der Farbe dabeihabe. Warum? Gelb ist für mich eine positive, fröhliche Farbe und diese Emotionen möchte ich auch gerne durch meine Musik transportieren. CARSTN Sound ist Happy Sound! Ich hoffe, dass ich durch meine Musik auch ein bisschen meine eigene Einstellung zum Leben transportieren kann: Immer mit Spaß bei der Sache sein und sich nicht unterkriegen lassen auch wenn es mal nicht so läuft. Wenn ich also einer Person durch meine Musik ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann, bin ich glücklich.

 

  • Dein aktuelles Release heißt ‚Safety Dance‘ und wurde zusammen mit TEN TONNE SKELTON veröffentlicht. Was kannst Du uns hierüber erzählen?

 

Das Original von “Safety Dance” stammt aus dem Jahr 1982 und war damals ein ziemlicher Erfolg. In unserer Version haben wir den Synth-Sound des Originals durch einen etwas moderner anmutenden Dance-Sound und EDM-Elemente ersetzt. Die Zusammenarbeit mit Ten Tonne Skeleton, die übrigens ebenfalls aus dem Saarland kommen, hat mir wirklich Spaß gemacht und ich denke, ‚Safety Dance‘ es ist ein gelungenes Cover geworden, das gut zu dem meinem Profil passt. Ich hoffe daher, dass es meinen Fans auch gefällt und freue mich über Feedback!

 

  • Willst Du uns noch ein bisschen über Deine Tätigkeit beim Label erzählen?

 

Die Tätigkeit beim Label ist für mich natürlich eine große Bereicherung, da ich hier die Möglichkeit habe meiner Passion für Musik noch in einer weiteren Ausprägung nachzugehen und mit vielen jungen Künstlern zusammen an ihren Karrieren zu arbeiten. ‚Up All Night‘ ist ein noch relativ junges Dance Label aus Berlin, auf dem ich zunächst selbst „nur“ released habe. Die Zusammenarbeit hat sich dann aber schnell intensiviert und mittlerweile vertrete ich das Label zusammen mit meinem Partner Philip Reis im Duo, wobei ich mich primär um den Bereich des A&R & Promotion kümmere. Die Arbeit macht mir wirklich großen Spaß und wir sind offen für alle Bereiche der elektronischen Musik – wenn ihr also Demos habt … 😉

 

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