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Na endlich, denke ich mir, und schiebe diese langersehnte Promo mit einem verschmitzten Lächeln in das wartende Laufwerk meines MacBooks. Es erklingt eine perfekte Symbiose aus Deep House und Popsongs mit Singer-Songwriter-Attitüden. Das, was diese beiden Herren über die letzten Jahre ziemlich überzeugend gemacht haben, gibt es nun in Longplayer-Format. Auf ganzen elf von zwölf Tracks gibt es dabei Vocals von Chris James. Bekannt sein dürfte vielen die erste Single-Auskopplung „Pining Moon“, welche bereits mit Remixes erschien und auch als Mittelpunkt von „Twelve“ zu sehen ist – schon jetzt von vielen gefeiert, gespielt und gechartet. Die beiden Suol-Köpfe liefern also ein Produkt ab, das von ihnen schon lange erwartet wird und überzeugen damit auf ganzer Linie. Mal tief und sinnig hier, mal angenehm kitschig dort. – eine Vielfalt par excellence, die sowohl auf dem anspruchsvollen Dancefloor als auch im heimischen Soundsystem ihre volle Wirkung erzielt. In einer Zeit wo so vieles als Deephouse kategorisiert wird, zeichnet sich dieses Album schon jetzt als ein wahres Manifest dieses Genres. 10/10 Rafael Da Cruz.