Der bekannte britische DJ und Produzent Steve Lawler hat soeben für Native Instruments’ Maschine eine grandiose Sample-Library unter dem Titel „Dark Pressure“ erstellt, dank derer junge Nachwuchstalente nun ihre Produktionen energetisch aufmotzen können. Wie es dazu kam, erzählte uns der zum ‘King Of Space’ erkorene Steve selbst im Interview

Native Instruments ist ein Global Player in Sachen DJ- und Produktionstechnik. Du bist bekannt dafür seit 2000 die internationalen Dancefloors zu bewegen. Wie kam diese Kollaboration zustande?

Steve: Recht unspektakulär war es.  Native kontaktierte mich und fragte, ob ich nicht interessiert wäre, eine exklusive Library für Maschine zu entwerfen. Sie haben meine „Loopmasters“-Sample-CD gehört und waren wohl Fans davon.

 Was war dein erster Gedanke bei dieser Anfrage?

Ich fand das großartig. Native Instruments ist eine vorwärts denkende Firma, vor der ich sehr großen Respekt habe. Sie machen tolle Produkte und tragen viel zum kreativen Wachstum in der elektronischen Musikbranche bei.

 Viele Produkte arbeiten mit vorbereiteten Samples und Loops. In wie weit sind deine „Dark Pressure“-Sounds etwas Besonderes?

„Dark Pressure“ ist aus vielen neuen Sounds gemacht, die ich eigens dafür kreiert habe, und alten Songs, die ich in den vergangenen 17 Jahren produzierte. Aber alles mit neuer EQ, neuer Komprimierung und einigen Studiotricks, die ich gerne für mich behalten würde. Es ist ein Muss für jeden jungen DJ und Produzent. Ich habe sehr hart an der Qualität der Sounds gearbeitet, damit die Leute es benutzen können, um kreativ zu sein und damit Spaß zu haben.

 Seit wann nutzt du selbst „Maschine“, und warum kann man damit so komfortabel arbeiten?

Ich nutze „Maschine“ immer mal wieder, seit es das Instrument nun gibt. Das Schöne daran ist, dass es nicht nur noch ein weiteres Studioequipment ist, sondern dass man es auch in seine DJ-Performance mit einbauen kann. Es ist ein echt gutes Produkt mit hoher Qualität, dessen Sound super ist.

Wie produzierst du ein bestimmtes Drum Design?

So etwas zu entwerfen ist das, was ich persönlich am einfachsten finde beim Musikmachen. Es ist das Erste, das ich tue, wenn ich einen Track produziere. Ein Grund, warum ich „Maschine“ liebe ist, dass es trotz hoher Qualität einfach zu benutzen ist. Es macht einfach Spaß.

Was können wir von dir und deinem Label VIVA Music in naher Zukunft erwarten?

Ich kann über meine Zukunft nicht viel sagen, ich bin nicht der große Planer. Ich sehe was kommt, wenn es kommt. Für das Label haben wir gerade ein super Team zusammen. Jeder Einzelne arbeitet hart daran, die Integrität des Labels zu wahren und seine Kreativität und Beständigkeit voranzubringen. Wir haben Alben von LEON und Detlef am Start. Eine Mix-Compilation von mir und Darius Syrossian namens „VIVA Warriors Season 1“ wird kommen, um unsere neue Residenz auf Ibiza im neuen Teil vom Sankeys zu begrüßen. Unsere nächste Veröffentlichung stammt von den hochtalentierten Livio & Roby, die eine unglaublich aufwendige Four-Track-EP abgeliefert haben. Ebenso erscheint ein Release von unserem kürzlich gesignten Künstler Julian Perez, der einen deepen Exkurs in Oldschool Chicago House macht. Ich bin sehr stolz auf mein Label und glücklich mit dem Team und der Qualität der Musik, die wir releasen.

Dark Pressure“ ist in der Vollversion für 49.- Euro zu haben.

www.native-instruments.com
www.djstevelawler.com