Prinzipiell würde ich ja jetzt schreiben: dass ich das noch erleben darf – Der Dritte Raum macht ne neue Maxi auf Harthouse! – aber trotz des typischen d3R-Sounds, der sich von der ersten Sekunde an sofort an der charakteristischen Drumprogrammierung erkennen lässt, mag der Funke nicht so wirklich überspringen. “Plutionium” marschiert hastig, aber doch verhältnismäßig unspektakulär voran, “Willi Müller” hat immerhin nen tollen Namen und kann durch spitzbübische Synth-Sequenzen auch prinzipiell als das Highlight auf dieser Platte gesehen werden. Und mit “Aquamarin”, der einzigen Nummer, die so etwas wie eine Melodie hat, wird die Platte dann ordnungsgemäß abgeschlossen. Dennoch habe ich schon deutlich gelungenere Platten von Andreas Krüger gehört – man denke da nur an seinen Beitrag am Harthouse “Electronic Injection”-Sampler, den ich als eine der besten d3R-Produktionen überhaupt sehe. Für Sammler, die alles haben müssen (so wie mich beispielsweise…) natürlich durchaus mitnehmenswert, aber insgesamt dann doch etwas enttäuschend. (3/6) Sanomat