
Am 21. Februar 2026 feierte das Berliner Kollektiv Weltenphase sein einjähriges Bestehen – mit einer ausgedehnten Clubnacht im ORWOhaus. Die Veranstaltung markierte nicht nur ein Jubiläum, sondern auch einen Moment der Standortbestimmung für ein Projekt, das sich innerhalb kurzer Zeit eine eigene Community aufgebaut hat. „Es war mehr als nur ein Geburtstag“, heißt es vom Team selbst. „Es war ein Statement. Ein Gefühl. Eine Bewegung.“
Die Industrie-Location im Berliner Südosten erwies sich einmal mehr als passender Rahmen für den Sound des Abends. Beton, Stahl und große Hallen sorgten für das typische Warehouse-Gefühl, das sich durch viele Veranstaltungen der Reihe zieht. „Harte Kicks, treibende Basslines, hypnotische Melodien – eingebettet in die rohe, industrielle Atmosphäre des ORWOhauses“, beschreiben die Veranstalter den musikalischen Charakter der Nacht. Genau dieser Ort spiegele auch die eigene Haltung wider: „Ungeschönt, ehrlich, energiegeladen.“
Das Line-up vereinte etablierte Namen mit Acts aus dem Umfeld der Reihe. Auf den Decks standen unter anderem Thomas Schumacher, Dr. Motte, TAKTSTÖRER, Denise Schneider, Haito, Felix Reichelt und Paula Hilton. Ergänzt wurde das Programm durch Ironbase b2b JP Dixen, Chris Veron, Cat Vermillion, Rad.Lez, Epuls b2b Monobaet, Peer Anhalter, Melphisto sowie Vero (NL). Musikalisch reichte die Bandbreite von melodischeren House- und Techno-Sets bis hin zu härteren Peak-Time- und Industrial-Momenten.
Die Floors blieben über viele Stunden hinweg gut gefüllt, während sich die Dynamik der Nacht kontinuierlich entwickelte. „Unsere Artists haben abgeliefert – kompromisslos, emotional, mitreißend“, so das Kollektiv. „Jeder einzelne Slot war ein Kapitel dieser Reise.“ Der dramaturgische Aufbau des Abends sei bewusst gewählt gewesen: „Vom deepen Opening bis zum ekstatischen Closing war es ein musikalischer Spannungsbogen, der uns alle getragen hat.“ Neben der Musik spielte auch die Atmosphäre im Raum eine zentrale Rolle. Zwischen den Floors, Bars und Außenbereichen entstanden immer wieder neue Begegnungen. „Fremde wurden zu Freunden, aus Begegnungen wurden Verbindungen“, lautet der Rückblick des Teams. Genau darin liege die Idee hinter Weltenphase: „Ein Raum ohne Ellenbogenmentalität. Ein Raum für Freiheit, Respekt und Zusammenhalt.“
Hinter einer solchen Veranstaltung steckt jedoch weit mehr als die sichtbaren Momente auf dem Dancefloor. Die Organisatoren sprechen offen über den Aufwand, der hinter dem ersten Jahr steckt – und über den Anspruch, eine eigene Kultur rund um die Events zu entwickeln. „Ein riesiges Dankeschön geht an unsere Artists, unser unfassbares Team hinter den Kulissen, alle Helfer, Partner und Unterstützer – und vor allem an euch, die Weltenphase Family“, heißt es aus dem Team. Dass die Reise weitergehen soll, wurde an diesem Abend ebenfalls deutlich. Die Reihe will auch künftig wachsen und neue Formate entwickeln, ohne ihren Kern zu verlieren. „Ein Jahr Weltenphase bedeutet: unzählige Stunden Planung, Mut, Risiken einzugehen, Herzblut in jedem Detail und der feste Glaube an eine Vision.“
Der Abend im ORWOhaus war deshalb nicht nur Rückblick, sondern auch Auftakt für das nächste Kapitel. „Und wenn dieser Geburtstag eines gezeigt hat, dann das: Wir stehen erst am Anfang. Berlin hat es gespürt. Wir haben es gespürt. Und 2026 wird größer, intensiver und noch verbindender.“
Zum Schluss bleibt vor allem ein Dank an die eigene Community: „Danke für diese Nacht. Danke für dieses Jahr. Danke, dass ihr Teil der Weltenphase seid. 🖤 Weltenphase – we don’t throw events. We create moments.“
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