Atmosphärisch sehr dicht und ausgesprochen funky kommt “Amoeba” des Griechen Kostas Tassopoulos alias Ekkohaus um die Ecke. Unterstützt von einer mörderisch tiefen Subbassline schlurft der Track derartig lässig über den Boden, dass man umgehend seiner Putzfrau kündigen möchte, gesetzt den Fall man hat eine. Die Remixe auf Seite B besorgt einmal mehr Andreas Wiegand aka Andomat 3000, den man besten Gewissens als Mann der Stunde bezeichnen kann (warum haben wir eigentlich noch kein Feature über diesen Herrn im Heft gemacht?). Dieser kommt einmal in einer noch viel reduzierteren, fast ambientösen Waber-Version sowie einem percussionlastigen Mix, der sich nahtlos in seine durchweg gelungenen Produktionen der letzten Monate einreiht und dem Original fast noch die Show stiehlt. Sehr gute Platte. (6/6) Sanomat