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Konstantinos Tassoppoulos lädt zur Überarbeitung seines “Noschool”-Albums ein. Den hochkarätigen Gästereigen eröffnet kein geringerer als Kerri Chandler. Wild Pitch Streicher starten den clubbigen und atmosphärischen Mix von “D58“. Perkussive Stabs und ein leichter Hall erzeugen Weite und eine harmonische Grundstimmung. John Dimas geht die Sache “Buzzin Fly“ eine Spur technischer an. Schwebende Synthiepassagen betonen den melodischen Charakter, der die stakkatohafte Perkussionarbeit begleitet. Gewohnt pumpend bietet Jesse Rose seine Version von “Rendevouz“ feil. Mit einem Superduperbass erzeugt er mächtig Druck in den Boxen, frickelt mit Geräuschen und spielt ein paar Malevocals ein. Nach dem Break marschiert der Track ohne Ende und gehört zum Besten, was man bislang in diesem Housejahr 2014 vor die Flinte bekommen hat. Ein echter Clubstomper, der es in sich hat und die Maßstäbe von House übererfüllt. Deeper Hit! Sven Tasnadi haut in dieselbe Kerbe, wenn “Second Attempt“ mit Pfeifgeräuschen, diversen Perkussions, verfremdeten Stimmen und experimentell-ravige Synthiestabs teils hart, dann wieder deep den Flur auffrischen. Wenn sich nur viel Remixe so anhören würden! Außerordentliches Release. 10/10 Cars10.Becker