
Local Suicide zählen längst zu den prägenden Acts der internationalen Underground-Szene. Das griechisch-deutsche Duo hat sich mit seinem unverkennbaren Mix aus Dark Disco, EBM und Techno nicht nur eine treue Fanbase erspielt, sondern auch den Ruf erarbeitet, Genregrenzen konsequent zu verschieben. Genau dieses Gespür für Spannung, Atmosphäre und clubtaugliche Eigenständigkeit bündeln sie nun erneut in ihrer aktuellen Veröffentlichung.
Die „Houdini EP“, entstanden in intensiven Berliner Nacht-Sessions, führt den Sound von Local Suicide noch tiefer in düstere, hypnotische Gefilde. Veröffentlicht auf ihrem eigenen Label Iptamenos Discos – digital wie auf Vinyl – verbinden sie darauf analoge Synth-Strukturen, industrielle Texturen und einen druckvollen, fast schon tranceartigen Groove zu einem dichten Gesamtbild. Neben drei Originals ergänzen Remixe von Electro-Pionier David Carretta sowie dem griechischen Newcomer Alpha Sect das Release und erweitern dessen klangliche Bandbreite. Im Zentrum steht die Single „Obsessions“, die sich präzise zwischen Darkwave, EBM und Techno verortet. Getragen von einer massiven Bassline und reduziert-kühlen Vocals entfaltet sich eine konstante Spannung, die sich mehr aufbaut als auflöst – kompromisslos und direkt für den Floor gedacht.
Auch visuell wird diese beklemmende Atmosphäre konsequent weitergedacht: Das offizielle Video erzählt die Geschichte einer Frau, dargestellt von der Berliner Künstlerin Thenia Afentoulidou, deren Realität zunehmend aus den Fugen gerät. Ein rätselhaftes Schlüsselsymbol taucht immer wieder in ihrem Alltag auf und lässt Wahrnehmung und Wirklichkeit ineinander verschwimmen. Inszeniert wurde das Ganze von einem jungen Filmteam um Regisseur Efe Karahuseiyn, während Andy Vela und Valentina Valbuena mit ihrer Kameraarbeit für die intensive, fast schon klaustrophobische Bildsprache sorgen.
Wir präsentieren euch hier exklusiv das Video zum Song:
Mehr zu Local Suicide bekommt ihr bei Instagram.