Festnahmen und Drogenverstöße: Polizei zieht Bilanz nach Ruhr-in-Love

Foto via Ruhr-in-Love Facebook 

Knapp 25.000 Besucher zog es am vergangenen Samstag zur Ruhr-in-Love in den OlgaPark nach Oberhausen. Bei bestem Festivalwetter wurde auf 25 Floors bis in den Abend hinein gefeiert. Für einen sicheren Ablauf war auch die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.

Der Fokus des Einsatzes lag auf der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels. Neben uniformierten Beamten waren auch zivile Ermittler auf dem Festivalgelände sowie im Stadtgebiet unterwegs. Gleichzeitig kontrollierte die Polizei Autofahrer auf Alkohol- und Drogeneinfluss.

Nach Angaben der Behörden wurden zehn Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkohol- oder Drogeneinfluss eingeleitet. Zudem registrierten die Einsatzkräfte mehr als 173 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und stellten die entsprechenden Substanzen sicher. Hinzu kamen sechs weitere Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Im Laufe des Festivaltages nahm die Polizei neun Personen fest und sprach vier Platzverweise aus. Trotz der zahlreichen Einsätze fällt die Bilanz der Behörden insgesamt positiv aus: Aus Sicht der Polizei verlief die Ruhr-in-Love 2026 weitgehend friedlich und ohne größere Zwischenfälle.

Quelle: DerWesten