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Forscher finden während Festival mehr Ecstasy und Ketamin im Wasser


Wie die Washington Post berichtete, hat eine Studie herausgefunden, dass bei großen Musikfestivals Spuren von Ecstasy und Ketamin im Wasser nachgewiesen werden können. Die Studie wurde im Environmental Science & Technology Magazin veröffentlicht und hatte das Ziel, „Emerging Contaminants“ (Auftretende Schadstoffe) im Wasser festzustellen. Das Problem an diesen Stoffen ist, dass sie im üblichen Reinigungsverfahren für Trinkwasser nicht komplett entfernt werden.

Die Forscher richteten ihren Blick auch auf große Events, zum Beispiel Sportveranstaltungen, Ferienzeiten und eben auch Festivals. Als direktes Beispiel wurde das „Spring Scream“-Festival in Hengchun in Taiwan aufgeführt. Dort ergaben sich über das Wochenende des Festivals folgende Werte:

mdma ketamin taiwain wasser

Auch wenn die im Wasser nachgewiesenen Werte deutlich höher liegen, langen die Dosen trotzdem nicht aus, um einen guten Schluck aus dem örtlichen Fluss zu nehmen und einen spürbaren Effekt zu erhalten. Für die Forscher ist interessant, wie sich MDMA, Ketamin, Koffein und Acetaminophen (Paracetamol) auf Organismen im Wasser auswirken.

Andere Studien konnten übrigens nachweisen, dass zu bestimmten Zeiten und Events, die Konzentration von Drogen im Abwasser deutlich steigt. So haben Messungen von Wasser in der Nähe von Universitäten ergeben, dass deutlich mehr Amphetamine während Prüfungsphasen zu finden sind, als während des Semesters. Und in Großstädten können Kokain und Ecstasy am Wochenende vermehrt nachgewiesen werden. Im diesen Sinne: Goa, Goa, MPU, ja!

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Link zur Studie

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