Tristano dieses Mal auf ganz klassischen Pfaden und damit meine ich jetzt nicht Detroit, sondern Barock. „Long Walk“ ist seinem Lieblingskomponisten Johann Sebastian Bach und dessen Vorbild Dietrich Buxtehude gewidmet, beides eben Barockkomponisten. Der Luxemburger spielt Stücke der beiden und zwei Eigenkompositionen, die Teile Bachs übernehmen, geloopt werden, unklassisch wird geklopft, gezupft und neu aufgestellt. Francesco Tristano hat eine sehr eigene Klangsprache entwickelt, die evt. Hörer der alten Schule nicht komplett überzeugen kann, die aber Brücken bauen kann, neue Begeisterung auslöst und Neugier weckt. 9/10 Kornell Salata

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