Buddhismus: „Die Zahl 7 ist die Zahl des Aufstiegs und des Aufsteigens zum Höchsten und des Erreichens des Zentrums.“ Das lässt auf Großes hoffen, denn seit Anfang Dezember ist die neue Version 7 des DAW-Evergreens Cubase im Handel. Im Fokus der Verbesserungen stand diesmal der gesamte Mixingprozess. So wurde eine komplett neue „MixConsole“ aus der Taufe gehoben, die eine nie dagewesene Klangtransparenz und Funktionsvielfalt bieten soll. Jeder Mixerkanal verfügt über einen neu entwickelten Channel Strip mit Hoch- und Tiefpassfiltern, Noise Gate, 4-Band-EQ, drei Kompressoren, Spektralanalyse, Röhren-/Bandsättigung, Brickwall Limiter und Maximizer. Frei bis auf volle Bildschirmgröße skalierbar, damit ist die unübersichtliche PlugIn-Fensterschlacht zum Abmischen eines Songs endlich Geschichte. Eine zusätzliche Neuerung stellt der „Remote Control Editor“ dar, mit dem Layouts zur Steuerung von PlugIn Parametern für verschiedene Hardware-Controller erstellt werden können. Dank neuartiger Akkord-Spurt ist Cubase ferner in der Lage, die harmonische Struktur eines Songs zu erkennen und sendet die Informationen an MIDI-Spuren. Diese folgen automatisch jedem harmonischen Wechsel, der in der Akkordspur notiert ist. Das funktioniert prinzipiell auch mit den VariAudio Vocalspuren. Allerdings ist VariAudio in der Version 2.0 nur Käufern der großen Cubase 7-Version vorbehalten. Nutzer der abgespeckten „Artist 7“-Variante müssen darauf verzichten. Ebenso auf den grafischen „Spline EQ“ von Voxengo, einen Chord Assistenten und einige weitere Extras. Macht aber nix. Denn andere Zugaben wie das neue Hybrid Expansion Set für HALion Sonic SE mit 300 neuen Instrumenten-Sounds oder der Groove Agent ONE mit neuen Drumund Percussion-Sounds sind wiederum enthalten. In der großen Vollversion kostet Cubase 7 angemessene 599 EUR UVP, die schlanke Artist 7-Variante ist bereits für 299 EUR erhältlich.

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