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Das Fyre-Festival-Desaster zieht sich nun schon über ein Jahr und ist die wohl legendärste Geschichte in der Festivalwelt. Der Veranstalter Billy Mc Farland lockte mit falschen Tatsachen und luxuriösen Versprechen neben einer Großzahl an Ticketkäufern auch große Investoren an, die das High End Event auf einer Privatinsel finanziell unterstützten. Vor Ort stellte sich allerdings heraus, dass statt 5-Sterne-Unterkunften und -Essen nur ein paar Sandwiches und kleine Zelte zur Verfügung standen. Auch von den versprochenen Stars und Mega-Künstlern war nichts zu sehen, was dazu führte, dass bereits am ersten Abend das Fake-Festival abgesagt wurde und die Besucher enttäuscht nach Hause flogen.

Nachdem wir schon darüber berichteten, dass Mc Farland auf Millionenhöhe in Form von Sammelklagen angeklagt wurde und bereits für kurze Zeit Gefängnis saß, wurde nun vom SEC ein vorläufiges Urteil ausgesprochen. Der Veranstalter gab seine Schuld zu und auch, dass er mit den Geldern der Investoren, die er sich durch falsche Angaben erschlich, seinen Lebensstil mit Penthouse und Privatjet finanzierte. Es handelt sich bei der Betrugssumme um insgesamt 27,4 Millionen Dollar, die Mc Farland zurückzahlen möchte und soll. Durch die Verurteilung mit anderen Klagen, die gegen den jungen US-Amerikaner vorliegen, und noch im August vor Gericht behandelt werden, tritt jedoch eine Verfallserklärung im Bezug auf das Geld in Millionenhöhe ein. Für den Angeklagten bedeutet dies aber keine Strafminderung, denn sollte er vom SEC demnächst in den anderen Anklagepunkten für schuldig gesprochen werden, verbringt er vermutlich bis zu zehn Jahre hinter Gittern.

 

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