Huch! Dass die Hersteller ihre Tools derzeit wieder generell bevorzugt in schlichtem schwarz präsentieren, wirkt wie eine geschmackvolle Reminiszenz an die (gefühlt) gute alte Zeit. Dennoch ist es frappant, wie sehr die jetzt angeschobene Mixer-Reihe „PSg der der (verbürgt) guten alten „UMXg-Zeit gleicht. Zur Erinnerung: 2002 veröffentlicht, waren einstellbare CF-Kurven, Hamster-Switches oder kontaktlose VCA-Fader der technisch allerletzte Schrei. Die voraussichtlich ab Ende März erhältliche PS-Flotte besteht aus den Modellen 1 bis 4, welche sich in den analogen Ausstattungsmerkmalen unterscheiden. So bildet der kompakte Zweikanaler PS-1 mit 2-Band-EQ das lediglich 79 EUR kostende Einstiegsmodell, gefolgt von den  Battle-Varianten PS-2 und PS-3 (119 bzw. 129 EUR), welche sich dank der Phono-Eingänge, 3-Band-EQs, Record-Ausgänge und des wechselbaren Rail Glide-Crossers besonders in klassischen Turntable-Setups sinnvoll einbinden lassen. Der PS-4 (199 EUR) bildet schließlich das Top-Modell mit Cut-EQs,  üppig ausgestatteten Kopfhörer- und Mikrofonsektionen sowie Record- und XLR-Master-Ausgang. Einen Sonderfall stellt noch der PS-3 USB zum Preis von 159 EUR dar, der über eben jenen Digitalport das gleichzeitige Einspielen und Aufnehmen von digitalem Musikmaterial mittels Computer erlaubt.

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