Get Physical Act German Brigante bezichtigt Mihalis Safras des Diebstahls

Get Physical Act German Brigante bezichtigt Mihalis Safras des Diebstahls


Bevor ihr jetzt gleich wieder ‚Wayne‘ anruft und er sich daraufhin bei uns meldet, es geht hier um keine Zigarettenpackung am Clubabend oder eine Flasche Dom Perignon vom Tourrider. Es geht um geistigen Diebstahl. Und da werden die Herren Produzenten – zurecht – ein wenig bissiger. Seit bereits einiger Zeit gibt es eine Welle an Beschuldigungen in der elektronischen Musikszene, die als ‚Samplegate‘ – in Anlehnung an die Watergate-Affäre – bezeichnet wird. (*für alle Hardcore-Raver unter euch – Watergate-Affäre hat nichts mit dem Club in Berlin zu tun). In einem Interview mit der englischsprachigen Homepage Change Underground – das gesamte Interview findet ihr hier – bezichtigt der spanische Get-Physical-Act German Brigante, den man hierzulande vor allem durch sein „Bipolar“-LP-Release wahrgenommen hat, den renommierten Produzenten Mihalis Safras nun ebenfalls des geistigen Diebstahls. Zuerst hatte der britische Produzent Tennan Anfang November den griechischen Produzenten angeklagt und nun auch German Brigante. Er erklärt im Interview, dass er das auch tue, um Tennan zu supporten, der bislang nicht viel Unterstützung erfahren habe. Und er habe genau diese Aktion, die Tennan gerade durchmache, vor einigen Jahren am eigenen Leib erfahren. Es geht darum, dass Brigante zu Beginn seiner Karriere eng mit dem Label von Safras – Material – zusammenarbeitete und dort auch Stücke releaste. Irgendwann fiel ihm dann auf, dass einer seiner Tracks unter einem anderen Namen von Safras auf einem anderen Label veröffentlicht wurde.

Hört selbst.

Die Nummer erschien als Safras & Siwell auf dem Label Sphera Records. Obwohl Brigante Siwell kontaktierte, ihm die Sachlage erklärte und dieses sich entschuldigte, ist das Stück immer käuflich zu erwerben.

 

 

Weiter führt German Brigante aus, dass es sich keinesfalls um ein Versehen handeln kann. Er rät allen jungen Produzenten, nicht mit Material zusammen zu arbeiten und sich ein ‚anständiges Label‘ zu suchen. Es gibt viele junge Künstler, denen so etwas widerfährt. Auch dem Terminal M-Act Metodi Hristov ist so etwas passiert.