Hamburg: Neuer Club zieht in die Räume des legendären Moloch

Im Hamburger Oberhafenquartier entsteht mit Glimmer ein neuer Club für bis zu 600 Personen.

Das Venue soll in den kommenden Monaten eröffnen und übernimmt die Räume, in denen zuvor der Moloch beheimatet war. Die Renovierung der ehemaligen Eisenbahnhalle läuft bereits. Hinter dem Projekt stehen Anton Burmester, Johann Kipping und Luke Mehrhoff.

Das Trio setzte sich mit seinem Konzept bei einer öffentlichen Ausschreibung von HafenCity Hamburg, der Hamburg Kreativ Gesellschaft und dem Verein der Oberhafennutzer durch. Mit ihrer Partyreihe Synthetic Love haben die drei bereits Erfahrungen im Hamburger Nachtleben gesammelt.

Für Glimmer planen sie nun allerdings ein Konzept, das über klassische Clubveranstaltungen hinausgehen soll. Das Venue soll ausdrücklich auch als Kulturzentrum funktionieren. Dafür stehen insgesamt 548 Quadratmeter zur Verfügung.

296 Quadratmeter entfallen auf den Hauptraum, weitere 252 Quadratmeter auf Nebenflächen. Die Räume befinden sich in einer ehemaligen Eisenbahnhalle, die für die neue Nutzung renoviert wird.

Ein wesentlicher Bestandteil des Umbaus ist die technische Eignung für Veranstaltungen mit hoher Lautstärke. Das renovierte Glimmer soll schallisoliert und für verstärkte Musik zugelassen werden. Neben Clubnächten sind deshalb auch weitere Veranstaltungsformen vorgesehen.

Geplant sind unter anderem kuratierte Nächte sowie Events externer Kollektive. Darüber hinaus sollen Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen und Flohmärkte stattfinden. Ein eigenes Studio und eine Werkstatt sollen das Angebot zusätzlich ergänzen.

Mit der Nutzung der früheren Moloch-Räume zieht Glimmer zugleich in eine Location mit Hamburger Clubgeschichte. Hamburgs Szene nimmt die Ankündigung zumindest in den Kommentarspalten durchweg positiv auf.

Wann genau die ersten Veranstaltungen stattfinden, ist bislang offen. Auch konkrete Line-ups wurden noch nicht bekannt gegeben. Fest steht lediglich, dass die Arbeiten bereits begonnen haben und das Venue künftig bis zu 600 Personen aufnehmen soll.

 

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Quelle: Resident Advisor

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