Hardcore-Legende Bass-D verstorben

Hardcore-Legende Bass-D verstorben

 

 

Eine traurige Nachricht. Eugenio A. Dorwart aka Bass-D, geboren am 29. März 1973, ist gestern im Alter von 52 Jahren gestorben.

Bereits im Alter von 14 Jahren legte Bass-D in einem ersten Club auf. Von da an spielte er in verschiedenen Clubs, perfektionierte seine DJ-Skills und nahm 1991 an den DMC Dutch DJ Championships teil, wo er im Finale den 3. Platz belegte. Im Jahr 1992 gewann er die Meisterschaft und wurde im Alter von 19 Jahren niederländischer DJ-Meister 1992. Während einiger DJ-Sets in Holland lernte er King Matthew kennen, der Moderator einer Radiosendung in Almere war. Sie wurden Freunde und etwa ein Jahr später schlossen sie sich als DJs zusammen. Bass-D & King Matthew waren geboren und kurz danach gründeten die beiden ihr erstes eigenes Label Inferno Records. Allerdings produzierten sie auch für andere Labels wie Terror Traxx, Master Maximum, Megarave (zusammen mit DJ Distortion & MC Raw als Co-Produzenten für Rotterdam Terror Corps) und ID&T. Hits wie „Hold me now”, „Like A Dream”, „Raveworld”, „In The Mix”, „Stick ‘em Up”, „We’re Gonna Blow Your Mind” und viele mehr wurden Mega-Hits des Genres.

Nachdem sie in vielen Ländern und auf Partys wie Thunderdome, Hellraiser oder Nightmare spielten, gründeten sie 1996 das Brand Masters Of Hardcore. Kurz darauf fand die erste Party im Hemkade – Zaandam statt. Die Party war fast ausverkauft und eine neue Ära der Hardcore-House-Musik begann. Innerhalb weniger Jahre verlor Hardcore an Popularität, aber Masters Of Hardcore blieb standhaft und Bass-D & King Matthew gründeten außerdem das Label The Masters Of Hardcore und die weltberühmte CD-Reihe. Als Hardcore wieder an Popularität gewann, war Masters Of Hardcore in jeder Hinsicht die Nummer eins. Bass-D & King Matthew arbeiteten mit Künstlern wie Buzz Fuzz, Paul Elstak, Lady Dana, The Masochist, J.D.A. & DJ Outblast zusammen. In dieser Zeit lieferten sie weiterhin Hits wie „The Masterplan“, „Something Evil“, „Get Retarded“, „It’s Alright“ und „Survivors Of Hardcore“ und spielten auf Partys wie Mindcontroller, Defqon 1, HouseQlassics, Qlimax, Hellbound und natürlich Masters Of Hardcore.

 

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Hier einer seiner größten Hits.