Hollywood-Star: „Berliner Techno war meine gesündeste Lebensphase“

Anya Taylor-Joy hat in einem aktuellen Interview erneut über ihre Begeisterung für Techno und das Berliner Nachtleben gesprochen.

Die Schauspielerin bezeichnete ihre Zeit in der Hauptstadt rückblickend sogar als die gesündeste Phase ihres Lebens. Zugleich verriet sie, welchen Stellenwert das Tanzen bis heute für sie hat.

Die Emmy-nominierte Darstellerin, die mit ihrer Hauptrolle in der Netflix-Serie „Das Damengambit“ weltweit bekannt wurde, sprach im Interview mit ELLE unter anderem über die Feier zu ihrem 30. Geburtstag.

Innerhalb von nur zwei Tagen organisierte sie eine Party mit rund 200 Gästen in Los Angeles. Unter dem Motto „Spectral Spring“ setzte Taylor-Joy auf ein bewusst außergewöhnliches Konzept.

Die Gäste erschienen in langen weißen Kleidern oder Kostümen mit Blumenkränzen, während befreundete DJs nach ihren Worten „ziemlich heftigen Techno“ spielten. Die Schauspielerin tanzte eigenen Angaben zufolge bis 13.30 Uhr am folgenden Tag, schlief anschließend zwei Stunden und reiste danach weiter zum Coachella-Festival.

Kurz darauf packte sie erneut ihre Taschen und fuhr quer durch die USA. Ihre Leidenschaft für elektronische Musik begleitet sie bereits seit ihrer Jugend. Mit 15 Jahren tauschte sie den Spitzentanz gegen lange Nächte in Clubs ein, weil sie nach etwas weniger Kontrolliertem gesucht habe.

„Das beschreibt meine Persönlichkeit ziemlich gut, ehrlich gesagt“, so Anya Taylor-Joy. „Ballettunterricht und düsterer, deeper Techno.“ Auch mit der elektronischen Musikszene war sie bereits beruflich verbunden.

Lange vor ihrem internationalen Durchbruch spielte sie im Musikvideo zu Skrillex‚ Remix von GTAs „Red Lips“ eine Frau, die gegen dämonische Gestalten kämpft. Das Video zählt bis heute 80 Millionen Views allein auf YouTube.

Besonders prägend war für Taylor-Joy jedoch ihr Aufenthalt in Berlin. Während der Dreharbeiten zu „Das Damengambit“ lebte sie sechs Monate in der deutschen Hauptstadt und entdeckte dort die lokale Rave-Kultur für sich. Bereits zuvor hatte sie in der „Drew Barrymore Show“ erklärt, dass diese Zeit für sie überraschend gesund gewesen sei.

„In Berlin muss es nicht ungesund sein“, sagte sie. Anschließend schilderte sie ihren damaligen Wochenendablauf. „Meine Version davon, und ich glaube wirklich, dass ich damit am gesündesten gelebt habe, war folgende: Sonntags wachte ich auf, brunchte, ging in den Club, tanzte etwa acht Stunden lang, sprach mit niemandem, ging nach Hause, aß eine Schüssel Spaghetti und stand um vier Uhr morgens wieder auf, um zur Arbeit zu gehen.“

In Hollywood ist die 30-Jährige mittlerweile eine feste Größe und hat in erfolgreichen Produktionen wie „The Menu“, „Mad Max: Furiosa“, „The Witch“ und „Split“ mitgespielt. Ihre nächsten Mega-Projekte sind „Dune: Part Three“ und „Der Herr der Ringe: The Hunt for Gollum“.

Quelle: edm.com

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