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Das Wiener Duo mit Tanz und Schmäh ist wieder da, ihre erste EP in diesem Jahr, die gleichzeitig auch ein Vorbote auf ihr zweites Album ist, das im Frühjahr kommen wird. „Window“ ist wieder so eine schön-kitschig-verschwurbelte House-Nummer mit Fläche, einer schönen Dramaturgie sowie fluffigen Pianos und Synthies. Darüber liegt dann dieser lasziv-schüchterne Gesang von Sängerin Anna Müller, herrlich. „Oxid“ orgelt sich durch deepen und barocken Dschungel – ein Trip voller Schmelz und Schmacht. Zu den „Window“-Remixen: Gui Boratto schleicht sich auf leisen Sohlen heran, emotional, pulsierend und ausbalanciert mit den Akzenten an den richtigen Stellen, trippy. Acid Pauli breitet sich episch aus, zerrt Müllers Stimme in den Vordergrund, verzerrt, hält mal Uhr, mal Luft an, marschiert weiter, spielt Verstecken, tanzt fröhlich bis zum Ende. 9/10, Paulas Schwester.