
Für eine neue Ausgabe seiner Sendung wollte TV-Journalist Jenke von Wilmsdorff herausfinden, wie Menschen dem Dauerstress entkommen und mehr Lebensfreude gewinnen können.
Bei einem Ketamin-Selbstversuch geriet er nach eigener Schilderung in einen Zustand, in dem er glaubte, zu sterben. Focus berichtet über das Experiment und die Reaktionen darauf. Während der Ketamin-Sitzung sagte der Reporter: „So stelle ich mir den Tod vor. Ich glaube, ich sterbe jetzt.“ Später beschrieb er das Erlebnis als Reise, auf der er „wirklich gestorben“, aber auch wiedergeboren sei. Er habe gedacht, nicht zurückzukommen.
Jenke warnt vor Selbstversuchen
Nach dem Erlebnis warnte von Wilmsdorff davor, Ketamin auf eigene Faust auszuprobieren. Seine Schilderung bezieht sich auf seine subjektive Erfahrung während des Experiments; sie ist keine Aussage darüber, dass er tatsächlich klinisch tot war. Die Ausgabe „JENKE. Experiment. Gute Laune. Wie kommen wir raus aus dem Dauerfrust?“ erschien am 29. Oktober um 20.15 Uhr bei ProSieben und Joyn.
Kritik an der Darstellung
Auf Instagram wird diskutiert, welche Wirkung die Szene auf Zuschauer haben könnte. Ein Nutzer schrieb, die Darstellung mache ihn nun eher neugierig auf Ketamin. Journalistin und YouTuberin Iris Aschenbrenner bezeichnete den Ausschnitt als mögliche Werbung für die Substanz. Andere Kommentatoren kritisierten Szenen als gestellt oder verharmlosend. Ein Nutzer mit eigenen früheren Drogenerfahrungen bezweifelte die Glaubwürdigkeit der Darstellung. Eine weitere Stimme erinnerte daran, dass Ketamin ein Narkosemittel sei.
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Quelle: Focus
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