Kürzlich stellte Smudo die neue Corona-App Luca bei Anne Will vor.

Eigentlich kennt man Smudo als Hip-Hop-Veteran und Frontmann der Fantastischen Vier. Nun wollen die Stuttgarter mit ihrer eigens entwickelten App die Kontaktnachverfolgung wieder einfacher machen. Am vergangenen Donnerstag stellte Smudo die App bei Maischberger vor.

Viele Gesundheitsämter im Land sind überlastet. Mit „Luca“ soll jetzt eine Lösung angeboten werden, die auch mehr Freiheiten ermöglichen soll. So sollen die bisher benutzen Zettel in Restaurants, bei Konzerten aber auch in Pflegeheimen ersetzt werden, und so unter anderem Personal entlastet und Daten besser geschützt werden. „Die (Zettel) kann man einfach mitgehen lassen oder abfotografieren. Und ob sie wirklich nach 14 Tagen vernichtet werden ist auch ungewiss“, sagt er.

Sänger Smudo berichtet: „Wir gehen in ein Restaurant oder Pflegeheim und müssen einen Zettel ausfüllen. Diese werden aufbewahrt und nach 14 Tagen vernichtet”. Den Gesundheitsämtern soll so unter die Arme gegriffen werden. „Wenn ich mich mit meiner Familie treffe, dann können sich alle Beteiligten über meine App einchecken“, erklärt der Musiker. Kontaktketten können so auch in privaten Sphären nachvollzogen werden.

Die App soll die Daten ihrer Nutzer dazu noch besser schützen. Die Bürger können dann im Fall einer Infektion ihre Daten dem Gesundheitsamt freiwillig zur Verfügung stellen.

Luca soll als nächstes in Jena anlaufen. Restaurants, Museen und Konzerthäuser – alles werde „Luca“-tauglich gemacht.

„Luca“ soll ab sofort verfügbar sein. Die App des Gesundheitsministeriums soll jedoch nicht ersetzt, sondern ergänzt werden. Es ist dabei wichtig, dass auch seitens der Gesundheitsministeriums kooperiert wird.

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Foto Robert Grische