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Der Labelname geht zwar gar nicht, musikalisch hält sich das Imprint des Franzosen Tim Paris aber schon seit 2005, hauptsächlich als Plattform für seine eigenen Produktionen. In drei Versionen verfolgt Tim das Ziel des repetitiven Basses. Im “Mix Long“ kommen rubbery Drums und eine simple Synthiephrase (Ame lässt grüßen) zum Tragen. Den Durchbruch schafft der Titel aber letztendlich, trotz der schönen Anlage wegen des schlichtweg zu spät einsetzenden Beats nicht (4 Minuten Anlauf für 2:30 Groove). Das macht der “Tim Paris Mix“ von Anfang an anders. Denn Disco Drums, spacige Synthies und quere Töne schaffen eine spielerische und energetische Atmo. Den Clubbrüller aber liefert Rüde Hagelstein in seinem “Soft Touch Mix“. Der wiederkehrende Synthieton ist das Herzstück, um den sich energetische Moogsequenzen und flirrende Nervosität bei minimaler Strengenz breit machen. Großes Kino zum Schluss besorgt letzten Endes noch starke. 8/10, Cars10.Becker.