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Es ist das erste gemeinsame Projekt von Multi-Instrumentalist Robert Ohm und M=minimal-Labelboss Jens Strüver. Letzterer machte zuletzt durch seine Kollaboration mit Krautrock Urgestein Conrad Schnitzler („Con-Struct“) von sich reden. Für „Neon“ hat sich der passionierte Produzent Studionerd Robert Ohm mit ins Boot geholt. In fünf Tracks zeigen die beiden, wo elektronische Musik anfangen und aufhören kann. Der Opener „Musique Electronique“ zum Beispiel erinnert stellenweise an die Anfänge der elektronischen Musik. Der Track könnte getrost auch einem Werk von Kraftwerk oder Yello entsprungen sein, so kraftvoll und komplex kommt die Nummer daher. „City Jungle“ hingegen entführt einen mit pulsierendem Druck und jeder Menge Gewabere förmlich in den Großstadt-Dschungel. Ganz im Gegensatz dazu steht „Sundance“ – ein Dancefloor-Track mit funkiger Gitarre und rappeligem Bass. „Nakamura“ und „Regen“ sind weniger laut und leben dafür mehr von den Zwischentönen. „Regen“ versetzt einen durch seinen gleichmäßig treibenden Beat regelrecht in Hypnose. Damit ist den beiden Künstlern ein absolut gelungener Ausstieg aus ihrem ersten Gemeinschaftswerk gelungen. 7 Points eva