Kritik und auch Support für illegalen Mega-Rave: Einwohner gespalten

Kritik und auch Support für illegalen Mega-Rave: Einwohner gespalten

In britischen Milton Keynes sorgt eine illegale Rave-Party für Aufregung. Rund 2.000 Teilnehmer feierten am Wochenende in einem Waldstück, was zu einer gespaltenen Meinung in der Gemeinde führte.

Während einige Anwohner den Lärm kritisierten, unterstützten andere die Party und ermutigten die Gäste, weiter zu feiern. Die Veranstaltung begann am Samstagabend, dem 19. Juli, und dauerte bis zum Sonntagmorgen.

Der Ort, Threeshire Wood bei Lavendon, war nicht für eine solche Veranstaltung genehmigt, was die Polizei schließlich zum Eingreifen zwang. Trotz der Unregelmäßigkeit der Party verlief die Auflösung ruhig.

Ein Teilnehmer sagte gegenüber The Milton Keynes Citizen: „Es war ein schöner Abend. Wir hatten Respekt vor den Einsatzkräften, einschließlich der Polizei – es kam zu keinerlei Unruhen.“ Die Polizei zeigte sich entgegen der Erwartungen kooperativ.

„Anstatt mit aller Macht einzurücken und den Platz zu schließen, gaben sie uns eine Frist zum Abbau. Wir haben unseren Müll weggeräumt und sind friedlich gegangen. So sollte es sein – Respekt von allen Seiten“, erklärte der Partygast weiter.

Trotz der friedlichen Stimmung erreichten die Polizei mehrere Lärmbeschwerden. Die Musik war über weite Entfernungen hörbar, sogar bis nach Northamptonshire, wie einige Anwohner berichteten.

„Dröhnende Musik die ganze Nacht hindurch“, klagten sie. Doch nicht alle empfanden die Situation negativ. Dutzende Einwohner nahmen die sozialen Medien zur Hand, um den Partygästen ihren Support zu zeigen.

In einer Facebook-Nachricht im Milton Keynes Community Hub schrieb ein Einwohner: „Super – ich hoffe, alle hatten eine tolle Zeit!“ Weitere unterstützende Kommentare kamen auf: „Freie Party, freie Leute“, und „Schade, dass ich das verpasst habe. Ich hoffe, ihr hattet alle eine tolle Zeit … macht weiter so.“

Die gespaltene Meinung der Bevölkerung zeigt, dass nicht nur die Lärmbelästigung, sondern auch das Verständnis für solche Veranstaltungen variieren. Für einige war es ein ungestörtes Fest, während andere in der illegalen Veranstaltung eine Bedrohung für die Ordnung sahen.

Quelle: Mixmag

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