Kulturkürzungen bedrohen Berliner Inklusionsprojekt ICK MACH WELLE

Kulturkürzungen bedrohen Berliner Inklusionsprojekt ICK MACH WELLE

Das Berliner Musik- und Inklusionsprojekt ICK MACH WELLE schlägt Alarm: Aufgrund ausbleibender Fördergelder steht die Zukunft der Initiative aktuell auf der Kippe. Seit März arbeitet das Team laut eigener Aussage komplett ehrenamtlich, während laufende Kosten privat getragen werden.

Das Projekt wurde bereits 2018 vom Berliner Label KILLEKILL ins Leben gerufen und setzt sich seitdem für mehr Inklusion innerhalb der Club- und Kulturszene ein. Im Fokus stehen Künstler:innen mit Behinderung, die durch Workshops, Mentoring und gemeinsame Musikprojekte aktiv gefördert werden. In einem Studio in Berlin-Friedrichshain entstehen dabei DJ- und Live-Projekte zwischen Techno, House, Dub, Hip-Hop und experimenteller Elektronik.

Das Netzwerk brachte in den vergangenen Jahren zahlreiche Releases, Live-Acts und Auftritte hervor – unter anderem in Clubs wie dem Berghain oder dem ://about blank sowie auf Festivals wie dem Fusion Festival.

Aktuell versucht das Projekt, über Crowdfunding und neue Förderanträge weiterzubestehen. Die zentrale Botschaft bleibt dabei klar: „Entweder feiern alle oder keiner.“

„ICK MACH WELLE“ zeigt so seit Jahren, wie Inklusion innerhalb der Clubkultur aktiv gelebt werden kann. Umso deutlicher macht die aktuelle Situation sichtbar, wie stark unabhängige Kulturprojekte derzeit unter finanziellen Kürzungen leiden.

Hier könnt ihr helfen. Weitere Informationen findet ihr auf der offiziellen Website.

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