Kuriosität am Heiligabend: Raver crasht Weihnachtsvesper im Kölner Dom

Kuriosität am Heiligabend: Raver crasht Weihnachtsvesper im Kölner Dom/Bild-Quelle: Instagram

Die Christvesper an Heiligabend im Kölner Dom gilt als einer der feierlichsten Momente des Jahres. Doch genau diese Atmosphäre wurde am 24. Dezember für einen kurzen Augenblick durch eine kurze Tanzeinlage unterbrochen. Die Szene erinnerte eher an einen nächtlichen Club als an ein gotisches Gotteshaus.

Dass die Raver-Szene Grenzen sprengt und tatsächlich auch gewollt schon mal das ein oder andere Kirchenhaus einnahm, ist bekannt. Der aktuelle Vorfall hat jedoch weniger mit der eigentlichen Szenen-Mentalität zu tun und war somit in vielerlei Augen ein reiner Störfaktor. Während Tausende Gläubige dem Gottesdienst folgten, sprang plötzlich ein maskierter Mann aus den Reihen der Besucher nach vorne. In einen schwarzen Umhang gehüllt, hinter goldener Maske versteckt und mit auffälligen Plüschohren geschmückt, begann er direkt im vorderen Bereich des Doms zu tanzen. Damit bot der Maskierte einen irritierenden Kontrast zur sakralen Kulisse.

Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. Die Domschweizer, die Ordnungskräfte des Doms, schritten umgehend ein und führten den Tänzer ruhig aus dem Kirchenraum. Widerstand leistete der Mann offenbar dabei keinen. Auch ein Einschreiten der Polizei Köln war nicht notwendig. In den sozialen Netzwerken sorgte der Vorfall dennoch für viel Diskussion. Einige User empfinden den Auftritt als geschmacklos und respektlos.

Was den Mann zu seinem Auftritt bewegte, ist bislang unklar. Ob es sich um einen geplanten Social-Media-Stunt, eine Mutprobe oder eine spontane Performance handelte, bleibt somit unklar. Der Gottesdienst wurde jedenfalls nach dem Zwischenfall ohne weitere Unterbrechung fortgesetzt.

Hier geht es zum Insta-Post zu dem Vorfall:

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