Marcus Worgull Muwekma


Das Berliner Label haut aber auch einen Hit nach dem anderen raus, und auch die #41 macht da auch keine Ausnahme. Marcus Worgull ist endlich wieder an der Reihe und hat sich für seine vierte Innervisions-Single drei Kollaborateure ins Boot geholt. Los geht es mit „Salam“ und Osunlade. Der Spannungsbogen baut sich auf, Synthies, Bassdrum und Melodie umschmeicheln und steigern sich, halten letztlich Dramatik, Genuss und Laune hoch. Weiter geht’s mit „Reno“ und Peter Pardeike. Hier schieben sich die Wolken über den Horizont, dicht gedrängt, werfen ihre Last ab, bevor ein einziger Strahl das Szenario aufbricht, Fläche bringt, innehält und dann gediegen die Kontrolle aller Elemente übernimmt. Schließlich der Titeltrack, den Worgull zusammen mit Frank Wiedemann abliefert und der Höhepunkt der Platte. Die perfekte choreographierte Mischung aller Teile gewürzt mit Euphorie, Lust und Drama. Der Tänzer wird sofort an die Hand genommen, im Schwebezustand abgeführt, stabilisiert sich, lässt sich fallen, fällt in Trance und erhält hier eine ordentlich reichhaltige Abfahrt, die ihn noch auf dem Nachhauseweg verfolgen wird. Drei Dancefloorwaffen, die mehr als nur ihren Zweck erfüllen, die sich im Ohr festsetzen und hier eine unheimliche Serie fortsetzen. 10 points / dr.nacht