Anfang des Jahres veröffentlichten Mouse on Mars mit „Parastrophics“ ihr letztes Album, nun steht mit „Wow“ ein cluborientierter Gegenpart dazu in den Startlöchern. Das Mini-Album umfasst 33,33 Minuten und ist eine Reaktion auf all die Stunden im Studio, in denen der Vorgänger entstand. So geht es diesmal ohne Umwege direkt auf die Tanzfläche, um all die Spannungen vom langen Sitzen endlich wieder zu lösen. Zu haben ist „Wow“ als CD und Doppel-Vinyl ab dem 02.11. auf dem eigenen Label Monkeytown.

Bereits seit vergangenen Freitag gibt es mit „They Know Your Name“ eine neue Singleauskopplung aus „Parastrophics“, für die Jan St. Werner und Andi Toma mit Dodo Nkishi kollaborierten. Das Video zu dieser Nummer ist inspiriert von den Experimenten ihres Freundes Charles Baroud.

Mouse on Mars selbst über das Video: „Unser französischer Freund Charles Baroud (Laboratoire d’Hydrodynamique (LadHyX) / Ecole Polytechnique) hatte uns vor ein paar Wochen von seinen neuesten Experimenten erzählt: Er kann Tropfen einfärben und die Oberflächen so spannen, dass die Farben nicht austreten und der Tropfen seine Form behält, auch wenn er mit anderen Flüssigkeiten vermengt wird. Diese Experimente dienen zur Zellforschung, erzeugen aber auch ästhetische, irre Muster. Als Charles uns dann ein paar Clips seiner Experimente schickte, dachten wir sofort, dass die Bilder perfekt zu unserem Track „They Know Your Name“ passen würden. Charles kaufte eine hochauflösende Kamera (als Institutschef darf er das) und machte uns ein paar tolle Filme über den roten Tropfen, den wir ‚Steve Verlaine‘ tauften. Wir baten dann die Pfadfinderei, ob sie das Material zum Swingen bringen würden.“