nathanfake


So hab ich das neue Nathan-Fake-Release allerdings nicht erwartet. Was aber nichts Schlechtes heißen soll: So treibend, drückend und Dancefloor-lastig wie auf „Sunder“ habe ich den Ninja-Tune-Artist noch nicht erlebt. Der Titeltrack gibt Vollgas und wandelt zwischen Garage-Beat, Jon-Hopkins-Texturen und warmen Synthie-Atmosphären. „Arcaibh“ spielt gekonnt mit 80er-Retro-Charme und modernem Sounddesign, während „Serotonin Dope“ mit schnellem Tempo und ausgefallen Harmonien eine lang gesuchte Deepness auf den Floor bringt. „Cloudswept“ ist eine Hommage an kultige Hardwaresynthies, die von einem rohen House-Groove untermalt wird. Abschließend verzichtet „Lea“ auf den Beat und verliert sich lieber in ultra-hypnotische Synthesizer-Arpeggios. 10/10 Basti Gies