Weiter geht es im Hause Neo Filigrante. A Fact Of Tragedy überrascht im Original mit EBM- bis NewWave-lastigen, schleppenden Beats und einer gehörigen Portion analogen Synthlines, die den melancholischen Gesang des Filigrante-Sängers Robert stimmungsvoll untermalen. Als zweite Nummer gibts einen 4/4-Sägetrack namens “Heartless Men”, der auch absolut in Ordnung geht. Den Höhepunkt der EP stellt allerdings zweifellos der Fact of Tragedy-Remix des Gigolo-Recken Kiko dar, dieser nimmt Teile des Original-Gesangs, kurbelt diese ordentlich durch seine Effektbank und bastelt einen derbst knackigen Burner mit reichlich 303-Einsatz drum herum, zu dem ich die Crowd schon an die Decke gehen sehe. Eindeutig das beste Neo-Filigrante-Release bisher. (5/6) Sanomat