Vielleicht erinnert ihr euch noch an den großartigen Independent-Streifen „Easy Raver“. Dieser großartige Film wurde vor zwei Jahren von Nullkilomedia veröffentlicht. Mittlerweile gibt es einen zweiten Kinofilm und er läuft bereits seit dem 2. Juli in ausgewählten Kinos. Die Zuschauer sind bisher begeistert; Besucherbewertung: 8,2/10. 

„Morgen sind wir tot – tanzend in den Untergang“ ist kein direkter House-/Techno-Film, dennoch ist die Musik wieder ein Hauptcharakter. Jungunternehmer Paul lebt seinen Traum und ist mit nur 24 Jahren auf dem Peak seiner Karriere; bis ihn ein Autounfall aus der Bahn wirft. Dass das Leben von heute auf morgen vorbei sein könnte, bringt ihn zum Umdenken. Das Schicksal kreuzt seinen Weg mit Sonny, einem DJ, der in seinem eigenen Märchen lebt und die Welt wortwörtlich als farbenfrohes Musical sieht. Während Paul das Leben von einer neuen Seite kennenlernt, bewegt sich die Welt jedoch auf den Abgrund zu und schon bald wird die Frage zur bitteren Realität: Was, wenn morgen früh alles vorbei ist? Nullkilomedia hat in der Filmproduktion das Experiment gewagt und hat House und Techno mit Musical-Elementen kombiniert. Denn bisher gab es Musicals immer nur mit Gesang, aber noch nie ein Musical, in dem die Leute wie im Club zu elektronischer Musik tanzen. Der Film ist eine Meditation über die wahre Bedeutung von Leben und Tod, verpackt in einer bunten Liebeserklärung an Musik und ihre zwischenmenschliche Magie. Der Soundtrack selbst wurde auch wieder von Null auf neu produziert und steckt voller Gute-Laune-Beats. 

Regisseur Mark Lohr sagt über seinen neuen Streifen: „Was ich brauchte war eine spannende Geschichte und empathische Figuren, die einen bei der Stange halten und die Musik nur zu einem „Träger der Message“ und nicht zum Zentrum machen. So wurde der Film schnell zu einem Genre-Mix und balanciert zwischen elektronischem Musical und einer philosophischen Selbstfindungsreise inmitten eines Weltuntergangsszenarios. Vor Allem der Dreh dazu war ein absolutes Abenteuer und ich hoffe, dass die Zuschauer die Liebe fühlen werden, die am Set herrschte.“

 

Vor allem in Zeiten wie diesen, wenn wir nicht raven können, ist es doch ein kleiner Trost wenigstens im Kino ein Stück House und Techno erleben zu können. Sobald die Kino-Runde zu Ende ist, wird es den Film dann als Streaming für zuhause geben.

 

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