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In diesen Tagen erscheint mit „Work“ das zweite Album des Panorama-Bar-Residents Nick Höppner. Man merkt dem Album sofort an, dass Höppner als Produzent gereift ist. Alles wirkt etwas mehr durchdacht und verfeinert. Was ebenfalls sofort auffällt ist die Tatsache, dass das Album nicht nur für den Dancefloor geschrieben wurde. Es finden sich dort neben den klar erkennbaren Club-Tracks auch solche, die zu Hause besser funktionieren. Nick Höppner gelingt es auf dem Album ziemlich gut, die verschiedensten Genres miteinander zu kombinieren und es doch alles stimmig klingen zu lassen. Das wird besonders bei dem Track „All By Themselves (My Belle)“ deutlich. Hier treffen IDM-mäßige Synthesizer-Melodien auf atmosphärische Vocals. Anderen Stücken merkt man ihre Nähe zu Jazz, Dub oder gar UK-Bass-Music an. Ein Stück auf „Work“ ist sogar mit akustischen Instrumenten wie Gitarre und Cájon entstanden. So macht das Album Spaß beim Hören und bietet abwechslungsreiche Stücke ohne beliebig zu wirken. 9/10 Herr Matthias