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Es gibt Remixe, bei denen der geschulte Hörer sofort merkt, wie das Original auf eine völlig neue Ebene gehoben wurde. Of Norway begeisterten schon im April diesen Jahres mit ihrem Album „The Loneliest Man In Space“ und können jetzt mit perfekt ausgesuchten Remixern aufwarten: Lauer verwandelt „Boötes Void“ in einen roughen House-Jam, „YKSM“ wird von Panthera Krause als Space-Disco mit Ekstase-Potential interpretiert, im Uplifting Mix von Karim Sahraoui gehen die bezaubernden Vocals von „Favourite Mistake“ einen Tanz mit bassgewaltigen Grooves ein, im Gegensatz zu Shayde & Alex Flitsch, die „Don´t Break The Silence“ noch mehr Entspannung als im Original an den Tag legen. Eines war jedoch klar: Soundtüftler Legowelt liefert mit seinem Kontribut zu „Parallel Lines Meet At Infinity“ den stärksten Track des Albums. Statt purer Club-Funktionalität gibt es auf diesem Remixalbum versierte, anspruchsvolle und vielschichtige Interpretationen, die geschickt die unique Stimmung von Of Norway aufgegriffen haben und in völlig neue Bahnen gelenkten. 10/10 Basti Gies