Oxia – Tides Of Mind


Es ist gerade mal das zweite Album des Grenoblers in seiner gut 17-jährigen Karriere. Aber was für eins! Sein Kumpel Agoria lockte ihn zu InFiné und dort hatte Raymond Olivier, so sein bürgerlicher Name, alle Freiheiten. Zum ersten Mal arbeitete er mit Vocal-Tracks (Miss Kittin, Scalde & Mesparrow) und hat einen feinen Baukasten von Tracks zu einem fluiden Gesamtwerk zusammengebaut. Angeführt von einem smarten Intro („Premiss“), gibt es hier wahre Dancefloorhymnen („Rue Brusherie“ oder „Harmonie“), Sonnenanbeter („The Phoney Lullaby“) oder den gebrochenen Titeltrack, der so schön unendlich abschweift. Der neue Oxia gefällt mir. Sehr. 9/10 dr.nacht